Noch knapp eine Woche bis Schulbeginn

Sicher zur Schule: Das sollten Eltern beim Schulwegtraining beachten

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Eltern von ABC-Schützen sollten die kurze Zeit vor Schulbeginn nutzen, um mit ihrem Kind den Schulweg zu üben.

Weilheim – Nur noch knapp eine Woche bis Schulbeginn: Für Eltern von ABC-Schützen, die den Schulweg mit ihren Kindern noch nicht geübt haben, ist es jetzt allerhöchste Eisenbahn.

Ein Schulwegtraining ist wichtig, da sich gerade für Grundschüler der Schulweg oft als gefährlicher Parcours mit zugeparkten, unübersichtlichen Wegen voller Hektik und Lärm gestaltet. Auch zur Hauptverkehrszeit sollten sich Schulanfänger an gefährlichen Stellen, wie viel befahrenen oder unüberschaubaren Kreuzungen, sicher fühlen und dem hohen Verkehrsaufkommen gewachsen sein: „Üben Sie deshalb mit Ihrem Kind den Weg unter realen Bedingungen, also auch morgens im vollen Berufsverkehr“, rät Hans Rehbehn, Pressesprecher des Landkreises Weilheim-Schongau.

Auch das Straßenverkehrsamt unterstützt ein intensives Training ausdrücklich. Das Üben des Schulweges rechtzeitig vor dem ersten Schultag ist besonders wichtig. Damit kann aktiv dazu beigetragen werden, Unfälle zu vermeiden, sagt der Leiter des Straßenverkehrsamtes im Landratsamt.

Um das Schlimmste zu verhindern hat das Landratsamt für Eltern und Schüler weitere nützliche Tipps parat: Die Schüler sollten ausschließlich Fußgängerwege und Fußgängerüberwege benutzen. Zudem sollten sie auf dem Gehweg innen, und nicht am Straßenrand, gehen. An der Ampel ist auf abbiegenden Verkehr zu achten, besonders bei Lastkraftwagen. Um von den Autofahrern wahrgenommen zu werden, sollten Kinder Blickkontakt zum Fahrer aufnehmen. Beim Überqueren eines Zebrastreifens ist es zusätzlich wichtig, Fahrzeuglücken abzuwarten und erst auf die Straße zu gehen, wenn die Fahrzeuge stehen. Eine Straße sollte allgemein nur an übersichtlichen Stellen überquert werden. Dabei sollte vor dem Überqueren immer an der Bordsteinkante oder Sichtlinie gehalten und mit einem Blick nach links und rechts überprüft werden, ob Verkehr naht. Darüber hinaus rät das Landratsamt, nicht zwangsläufig die kürzeste Strecke vom Elternhaus zum Schultor zu nutzen, da diese nicht immer die sicherste ist. Wenn sich mit einem Umweg Gefahrenquellen umgehen lassen, sollten Eltern diesen längeren Weg für ihr Kind in Kauf nehmen.

Von Kreisbote

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