Schwacher Kracher

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ROLAND HALMEL TSV Weilheim Schwierigen Zeiten geht der TSV Weilheim entgegen. Im Heimspiel gegen den starken Aufsteiger SV Waakirchen setzte es für die Truppe von Trainer Steffen Thiel mit 1:2 die fünfte Niederlage in Folge. „Wir haben derzeit einfach die Seuche“, ärgerte er sich. Die Partie begann munter. Die Gäste trafen zunächst den Pfosten. Auf der Gegenseite schoss im Anschluss Matthias Schelle ebenfalls an das Aluminium, den Nachschuss setzte Florian Obergruber vorbei. Schelle (21., 45.) vergab danach zwei weitere gute Chancen für die Hausherren bis zur Pause. Zu Beginn der zweiten Hälfte fielen die Tore. Erst brachte Fischer (58.) die Waakirchner in Front. Zwei Minuten später glich Jörg Riefer nach einer schönen Einzelleistung aber aus. Die Freude währte aber nur kurz. Nach einer Ecke traf Lechner (63.) zum 1:2. Danach drängten die Weilheimer Kicker auf den Ausgleich. Die guten Chancen von Riefer (76.) und Sebastian Rill (83.) brachten aber nichts mehr Zählbares. BSC Oberhausen Nicht unbedingt ein Spitzenspiel, wie der Tabellenstand vermuten ließ, lieferte sich der BSC Oberhausen mit dem gastgebenden SV Ohlstadt. Letztlich trennten sich beide Teams nach einer Partie ohne viele Torchancen auch leistungsgerecht mit 1:1. „Für uns als Aufsteiger ist ein Punkt beim Titelaspiranten ein Gewinn“, sagte BSC-Coach Willi Schmidt. In der ausgeglichenen Anfangsphase blieb die Pfeife des Unparteiischen bei zwei brenzligen Aktionen in den Strafräumen auf beiden Seiten stumm. Nach dem Führungstreffer der Gäste durch Thomas Bierling (32.), der eine Kopfballvorlage von Michael Schöttl verwertete, kamen die Ohlstädter zu zwei Möglichkeiten. Sie brachten den Ball aber nicht im Kasten unter, genauso wie Schöttl (44.) bei der letzten Aktion vor der Pause. Mit der zweiten Gelegenheit innerhalb kürzester Zeit gelang Schröferl (52.) zu Beginn der zweiten Hälfte der Ausgleich. Die Hausherren drängten danach auf den Siegtreffer, der bei drei guten Chancen auch in der Luft lag. Die Oberhauser verteidigten das Remis aber energisch. In der Nachspielzeit hatte Andreas Edenhofer noch das 2:1 auf den Fuß. Er verzog aber knapp.

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