Kleine Unachtsamkeit mit großen Folgen

Schwerer Unfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen

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Eine Unachtsamkeit führte zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen.

Wessobrunn - Ein 24-Jähriger aus dem Bereich Wessobrunn hat am Donnerstag auf der Kreisstraße zwischen Zellsee und St. Leonhard i. Forst aus Unachtsamkeit einen schweren Unfall verursacht.

Der Unfall ereignete sich gegen 17.30 Uhr. Eine 57-Jährige aus dem Bereich Wessobrunn war zu diesem Zeitpunkt von Zellsee in Richtung Forst unterwegs und wollte mit ihrem Pkw nach links in Richtung Schlitten abbiegen. Wegen entgegenkommender Fahrzeuge musste die Dame ihr Fahrzeug auf der Kreisstraße bis zum Stillstand abbremsen. Ein dahinter fahrender 38-Jähriger aus Steingaden, sowie eine Nachfolgende 22-Jährige, ebenfalls aus dem Bereich Wessobrunn, reagierten auf diese Situation und blieben hinter der 57-Jährigen stehen. Der 24-Jährige, der in gleicher Richtung unterwegs war, bemerkte die stehenden Fahrzeuge jedoch zu spät und versuchte mit seinem Fiat Punto den stehenden Fahrzeugen auszuweichen. Hierbei prallte er zunächst mit seiner rechten Front gegen das linksseitige Heck der stehenden 38-Jährigen und drehte sich im Anschluss um 90 Grad. 

Ein entgegenkommender 35-Jähriger aus dem Bereich Seeshaupt konnte seinen Pkw nicht mehr abbremsen und prallte mit seiner Pkw-Front in die Fahrerseite des Verursachers. Der Pkw des 24-Jährigen überschlug sich in Folge des Aufpralls und blieb auf dem Dach liegen. Der Pkw des 35-Jährigen kam nach dem Zusammenprall nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Feldzaun und kam in einem angrenzenden Feld zum Stillstand. Zeitgleich wurde das Auto der 38-Jährigen durch den enormen Aufprall auf den vor ihr stehenden Autos  geschoben. 

Der Unfallverursacher, die 22-Jährige, der 35-Jährige aus Steingaden sowie der entgegenkommende Fahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Der 24-Jährige Verursacher war anfangs in seinem Fahrzeug eingeklemmt, weshalb zur Bergung die Feuerwehr Forst und Peißenberg alarmiert wurden. Für die Versorgung und den Abtransport der Verletzten waren mehrere Rettungswägen sowie ein Hubschrauber an der Unfallstelle. Die Beamten der Inspektion Weilheim wurden bei der Unfallaufnahme durch Kollegen der Inspektion Schongau unterstützt. 

Der entstandene Sachschaden an den verunfallten Fahrzeugen wurde nach ersten Schätzungen mit 35.000 Euro beziffert. Bis zur Bergung der erheblich beschädigten Fahrzeuge und bis zum Abschluss der Unfallaufnahme musste die Kreisstraße bis 19.45 Uhr gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.

Von Kreisbote

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