18- und 22-Jähriger schwer verletzt

Frontal-Crash auf B472

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Eineinhalb Stunden brauchte die Feuerwehr, um den Fahrer aus seinem zerstörten Auto zu befreien.

Peißenberg – Ein 22-Jähriger Autofahrer aus dem Raum Starnberg ist am frühen Mittwochmorgen auf der Ortsumfahrung Peißenberg frontal in den entgegenkommenden Wagen eines 18-jährigen Peißenbergers gerast. Beide kamen schwerverletzt ins Krankenhaus.

Der 22-jährige war mit seinem Pkw kurz vor 6 Uhr  auf der Ortsumfahrung Peißenberg in Richtung Hohenpeißenberg unterwegs. Kurz nach dem Guggenbergtunnel geriet er laut Polizei aus bislang nicht bekannten Gründen auf die linke Fahrbahnseite und prallte frontal in das Auto eines entgegenkommenden 18-jährigen aus Peißenberg. Ein hinter dem Peißenberger fahrender 19-jähriger Hohenpeißenberger musste - um einen Zusammenstoß zu vermeiden - nach rechts ausweichen, wo er gegen die Leitplanke stieß.

Der 22-jährige sowie der 18-jährige wurden in ihren Autos eingeklemmt und mussten durch die verständigte Feuerwehr Peißenberg aus ihren Fahrzeugen geschnitten werden. Der 18-jährige wurde mit schwersten Verletzungen in die Unfallklinik nach Murnau gebracht. Auch der 22-jährige, der aufgrund der erheblichen Schäden an seinem Pkw erst nach über eineinhalb Stunden aus seinem Fahrzeugwrack befreit werden konnte, musste mit schweren Verletzungen in die Unfallklinik eingeliefert werden. Der 19-jährige Hohenpeißenberger  erlitt einen Schock.

Insgesamt entstand ein Sachschaden von über 22000 Euro. Die B 472 war nach dem Unfall komplett gesperrt. Der Verkehr wurde zunächst durch die Feuerwehr Peißenberg und im weiteren Verlauf durch die Straßenmeisterei Weilheim umgeleitet. 

Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatanwaltschaft wurde ein Gutachter eingeschaltet, der die Unfallstelle sofort in Augenschein nahm. Nach Unfallaufnahme und Bergung der beteiligten Fahrzeuge konnte die Sperrung der B 472 gegen 10.45 Uhr wieder aufgehoben werden. 

Kollision mit Milchlaster

Es war bereits der zweite schwere Unfall in der Region binnen weniger Stunden. Am Dienstagnachmittag hatte ein 80-jähriger Peitinger bei der Kollision mit einem Milchlaster schwere Verletzungen erlitten.

Der Peitinger war mit seinem Pkw auf der Bundesstraße 472 von Schongau in Richtung Marktoberdorf unterwegs. Im Bereich der dreispurigen Fahrbahn auf Höhe von Krottenhill überholte er laut Polizei einen Lkw und scherte anschließend wieder auf die rechte Fahrbahn ein. Ein 57-jähriger Stöttener, der mit seinem Milchtanklaster an der Abzweigung nach Krottenhill stand, deutete das Rechtsblinken des Peitingers fälschlicherweise als Zeichen dafür, dass dieser abbiegen wollte und bog links in die Bundesstraße ein.

Der 80-Jährige hatte keine Chance mehr, dem Lkw auszuweichen und prallte mit erheblicher Wucht gegen die hintere linke Achse des Milchtankzuges. Durch die heftige Kollision wurde die Front des Autos komplett zerstört und der Fahrer  eingeklemmt. Erst die Feuerwehr konnte den Mann aus dem Wrack befreien. Anschließend wurde er mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Kaufbeuren gebracht.

Der Lkw-Fahrer wurde nicht verletzt, an Pkw und Lkw entstand Sachschaden von jeweils etwa 10000 Euro.

chpe

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