"Sie können alle stolz sein" – Landkreis ehrt erfolgreiche Einzel- und Mannschaftssportler

Martin Rauprich, mit sieben Jahren jüngster Geehrter bei der Sportlerehrung, stand Moderator Stefan Kitzmüller schlagkräftig Rede und Antwort. Fotos (5): Halmel

Runderneuert präsentierte sich die Sportlerehrung des Landkreises Weilheim-Schongau in diesem Jahr. Für die Auszeichnung von 79 Einzelsportlern und 16 Mannschaften in der Stadthalle zeichnete erstmals der bayerische Landessportverband (BLSV) aus und nicht die Landkreisverwaltung.

Im Mittelpunkt standen die Aktiven von sieben bis 72 Jahren aus den unterschiedlichsten Sportarten. Radio Oberland Moderator Stefan Kitzmüller, der humorvoll durch den Abend führte, entlockte den Geehrten dabei auch einige interessante Informationen. Lukas Rehm, Skifahrer vom SC Schongau, gab zum Beispiel seine Motivation preis. „Für mich geht es darum, gut Ski zu fahren und Spaß zu haben und nicht so sehr um Titel.“ Mit selbigen spekulierte jedoch Stefan Schmid, als er beim Ironman in Hawaii an den Start ging. „Mein Ziel war es, Weltmeister zu werden“, gestand der Peißenberger Triathlet. Umso mehr freute es ihn, den Sieg in der U23 Wertung zu holen. „Auch wenn es vier Tage danach schwer war Treppen zu steigen“, ergänzte Schmid mit einem Schmunzeln. Von den beiden Seiten der Medaille berichtete auch Corinna Scholz. „Ich wollte auch schon mal aufhören, bin aber dann zurück zu den Junioren und dort hat es wieder Spaß gemacht“, erklärte die Weltklasse-Curlerin aus Bernbeuren, die bei der Weltmeisterschaft Gold holte. Bei vielen anderen Geehrten reichte es nicht ganz zu solch großen Erfolgen. Dennoch nahmen sie für bayerische und oberbayerische Titel oder für die Teilnahme an deutschen Meisterschaften mit stolz geschwellter Brust die Medaillen oder Urkunden aus den Händen von Landrat Dr. Friedrich Zeller entgegen. „Bei uns tut sich was im Sport“, freute dieser sich in seinem Grußwort über das breite Spektrum an erfolgreichen Aktiven. Baseballer aus Peißenberg, Bogenschützen aus Weilheim, Eishockeyspieler auf Peiting, dazu Fechter, Läufer, Fingerhakler, Ringer, Turner und zahlreiche Schützen wurden auf der Bühne ausgezeichnet. Aber auch Sportarten, die nicht so sehr im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen, wie Bodybuilder oder Soloschautänzer waren dabei. „Sie alle können auf ihre Leistungen stolz sein“, gab Dieter Pausch, Präsident des TSV Weilheim, ihnen mit auf den Weg. Als Einlagen für die 240 Gäste boten die TSV-Akrobaten der Vaganti und die Tanzsportabteilung einen Querschnitt ihres Könnens. Dazu gab es eine Tombola.

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