Bayerischer Bauernverband ehrt Sieger des Berufswettbewerbs der BDL auf Kreisebene

Grünen Daumen bewiesen

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V.li.: Wolfgang Scholz, Kreisobmann des Bauernverbandes; Josef Salcher aus Eurasburg (zweiter Platz), Ausbildungsbetrieb in Bad-Tölz-Wolfratshausen; Sebastian Bernhard aus Seefeld (erster Platz), Ausbildungsbetrieb in Starnberg; Paul Gilgenrainer aus Valley (dritter Platz), Ausbildungsbetrieb in Bad-Tölz-Wolfratshausen und Johannes Erhard aus Rottenbuch (vierter Platz), Ausbildungsbetrieb in Garmisch-Partenkirchen mit Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbands Geschäftsstelle Weilheim Thomas Müller und Zweitem Bürgermeister Horst Martin.

Weilheim – Von der Milch am Morgen, dem Salat zu Mittag bis zum Käse am Abend: Jeder von uns hat mindestens einmal am Tag ein Produkt eines Landwirtes in der Hand. Bis so ein Erzeugnis auf dem Teller landet, sind viele Arbeitsschritte nötig. Zum Auftakt des 34. Berufswettbewerbs der Deutschen Landjugend (BDL) konnten vergangene Woche 37 Nachwuchslandwirte in der Berufsschule Weilheim ihr Können unter Beweis stellen.

Als eines der größten in Deutschland und Europa alle zwei Jahre stattfindenden Fort- und Weiterbildungsprojekte findet der Berufswettbewerb in diesem Jahr unter dem Motto „Grüne Berufe #landgemacht – Qualität. Vertrauen. Zukunft“ statt. In den Sparten Land,- Haus-, Forst- und Tierwirtschaft sowie Weinbau messen sich in den nächsten Wochen rund 10 000 Auszubildende und Fachschüler der Grünen Berufe. Die Besten der Besten auf Bundesebene werden dann vom 2. bis zum 6. Juni in der Region Ammersee/Herrsching geehrt. Zuvor müssen jedoch die Sieger auf Kreisebene ermittelt werden.

So fiel der Startschuss für die Sparten Hauswirtschaft und Landwirtschaft vergangene Woche. Die beiden Sieger aus der Sparte Landwirtschaft wurden dabei in der Berufsschule Weilheim ermittelt. 37 Nachwuchslandwirte aus den Landkreisen Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Starnberg, Miesbach und Bad-Tölz-Wolfratshausen stellten sich den kritischen Blicken einer gut 16-köpfigen Fachjury.

Um 8 Uhr stand für die erste der drei Gruppen eine schriftliche Prüfung auf dem Programm. Als praktische Aufgabe mussten die jungen Landwirte einen Zählrahmen mit Kontrollfeld zur Bestimmung des Saataufgangs auf dem Feld und zur späteren Kontrolle des Bestandes fertigen. Die letzte Aufgabe bestand darin, Futtermittel, Saatgut und Werkstoffe voneinander zu unterscheiden. Bei allen Aufgaben am besten geschlagen haben sich dabei Sebastian Bernhard aus Seefeld, der den ersten Platz belegte und Josef Salcher aus Eurasburg, der es auf den zweiten Platz schaffte. Für beide geht es nun auf Bezirksebene weiter. „Je höher es hinauf geht, desto stärker wird die Konkurrenz“, erklärte der Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbands in der Geschäftsstelle Weilheim, Thomas Müller.

Mit dem Berufswettbewerb wollen seine Träger – Deutscher Bauernverband mit seinen Landesbauernverbänden, Bund der Deutschen Landjugend mit seinen Landeslandjugendverbänden, Deutscher LandFrauenverband und die Schorlemer Stiftung – die Lust zur Weiterqualifizierung im beruflichen und persönlichen Bereich wecken sowie die Vielfalt der Grünen Berufe nach außen tragen.

Wie Wolfgang Scholz, Kreisobmann des Bauernverbandes, bei der Siegerehrung betonte, sei es für angehende Landwirte vor allem wichtig, mit den Bürgern und Verbrauchern zu kommunizieren und zu lernen, sich zu präsentieren. Laut Weilheims Zweitem Bürgermeister Horst Martin, der ebenfalls bei der Siegerehrung anwesend war, sei die Bezeichnung „Grüne Berufe“ ein Indiz dafür, dass Landwirte etwas für Umwelt und Schöpfung tun. „Ich bin dankbar, dass es so viele junge Menschen gibt.“

Von Maria Lindner

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