Siegesserie ist vorbei – Grippegeschwächte Eishackler verlieren gegen Miesbach mit 2:5

Timo Weind aus der dritten Peißenberger Reihe im Duell mit einem Miesbacher. Foto: Halmel

Die Erfolgsserie der Peißenberger Eishackler ist vorbei. Nach sechs Siegen in Folge zog die grippegeschwächte Truppe von Coach Rudi Sternkopf gegen den TEV Miesbach mit 2:5 den Kürzeren.

„Wir waren heute nicht so spritzig und auch in den Zweikämpfen schwächer“, erkannte Sternkopf den verdienten Sieg der Miesbacher hinterher neidlos an. Sein Team erwischte zunächst den besseren Start. In Überzahl traf Florian Barth die Querstange. Von dort sprang die Scheibe nach unten. Der Schiedsrichter sah den Puck hinter der Linie und entschied trotz der Miesbacher Proteste auf 1:0 (8. Minute) für die Hausherren. In der bis dahin ausgeglichenen Partie gelang Martin (18.) nach einem Fehlpass der Eishacker dann aber der Ausgleich. Die Scharte hätte Thomas Maier gleich im Anschluss auswetzen können. Freistehend scheiterte er jedoch am Keeper der Miesbacher. Im Mittelabschnitt übernahmen dann zunehmend die Gäste das Kommando. Erneut nach einem Patzer der Gastgeber traf Veicht (25.) zum 1:2. Nach einem Gewühl jubelten die Peißenberger dann über den vermeintlichen Ausgleich. Der Schiedsrichter hatte die Scheibe diesmal aber nicht über der Linie gesehen. Im Gegenzug folgte die kalte Dusche durch das 1:3 durch Waldschütz (38.). Erneut Waldschütz (42.) sorgte im Schlussdrittel für die Vorentscheidung. Das Aufbäumen der Eishackler kam danach zu spät. Marco Pfleger (56.) verkürzte auf 2:4. Als Sternkopf den Torwart vom Eis nahm, machte Deml (60.) mit einem Schuss in den verwaisten Kasten dann aber endgültig den Sack zu. Am Freitag, 21. Januar, wartet auf die Peißenberger das Auswärtsspiel in Königsbrunn.

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