Signet "Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!" für Weilheimer Gesundheitsamt

Auszeichnung und Ansporn

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In den Räumen des Gesundheitsamtes Weilheim-Schongau in Weilheim Dr. Stefan Günther, kommissarischer Leiter des Gesundheitamtes (erster v. li.); Katharina Droms, Behindertenbeauftragte des Landkreises (dritte v. li.) und v. li. Landrätin Andrea Jochner-Weiß; Ministerialdirektor Michael Höhenberger sowie Dr. Karl Breu, Leiter des Gesundheitsamtes, zusammen mit einigen Mitarbeitern des Dienstgebäudes.

Landkreis – Ein Haus komplett barrierefrei zu gestalten ist alles andere als einfach.

Vor allem bei öffentlichen Gebäuden gibt es dabei einiges zu beachten. Um für alle Menschen erreichbar zu sein, hat das Gesundheitsamt in Weilheim mitunter für Behindertenparkplätze, einen Fahrstuhl und eine behindertengerechte Toilette gesorgt. Für dieses Engagement wurde die Einrichtung vor Kurzem mit dem Signet „Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!“ von Ministerialdirektor Michael Höhenberger ausgezeichnet. Dr. Karl Breu, Leiter des Gesundheitsamtes, gab bei der Verleihung einen kleinen Rückblick auf die Historie des Gesundheitsamtes. Als er nach Weilheim kam, sei der Begriff Inklusion noch nicht bekannt gewesen. Inzwischen sei er ein selbstverständlicher Wegbegleiter geworden. Das Signet würde auch ein Stück weit an die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes verliehen, sagte Katharina Droms, Behindertenbeauftragte des Landkreises. Das Amt sei vorbildlich in puncto Barrierefreiheit, so Droms weiter.

Lobende Worte für die Arbeit der Behindertenbeauftragten fand Landrätin Andrea Jochner-Weiß, sie sei „genau die Richtige“. Des Weiteren würdigte sie das Engagement von Mitarbeiter Ingo Remesch, er sei ein sehr sozial eingestellter Mensch und eine „Wunderwaffe“. Ab nächstem Jahr ist eine halbe Architektenstelle für Belange der Barrierefreiheit geplant. Die Auszeichnung solle auch ein Ansporn sein, sagte Jochner-Weiß.

Er komme gerne in den Landkreis, so Höhenberger. Er betonte, dass Barrierefreiheit nicht nur für behinderte Menschen wichtig sei. Auch ältere Bürger oder eine Mutter mit Kinderwagen könnten davon profitieren.

Für die Zukunft plant das Gesundheitsamt die Anschaffung einer induktiven Anlage für Hörbehinderte.

Von Sofia Wiethaler

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