Jugendliche und Vertreter der Stadt planen gemeinsam an einem Tisch

Wünsche für neuen Skateplatz

+
Alle an einem Tisch: Weilheims Bürgermeister Meister Loth (re.) hat sich für die Jugendlichen Zeit genommen und gemeinsam mit ihnen über die Planung des neues Skateplatzes gesprochen.

Weilheim – Dieses Angebot nahmen die Jugendlichen gerne an: Gemeinsam mit Bürgermeister Markus Loth und Vertretern der Stadt setzten sie sich an einen Tisch und sprachen über den neuen Weilheimer Skateplatz. Dabei bekamen sie die Möglichkeit, ihre Wünsche und Ideen bei der Planung mit einzubringen.

Ein „Quarter“, eine „Pyramide“, eine „Bank“ und eine „Flatrail Curb“ sollen auf dem Weilheimer Skateplatz am Narbonner Ring gebaut werden. Das Konzept wurde bereits gemeinsam mit den Jugendlichen entwickelt und ein Kostenvoranschlag von verschiedenen Firmen eingeholt. „Wir haben uns bereits im Frühjahr mit Anbietern getroffen und darüber gesprochen, welche Einrichtungen man auf dem Skateplatz braucht“, erklärt Horst Martin, Jugendreferent der Stadt.

Beim jüngsten Gespräch äußerten einige Jugendliche den Wunsch, mit dem übrigen Budget zusätzlich spezielle Gerätschaften für die Biker aufzustellen, beispielsweise eine Jumpbox. Die Idee: den Skateplatz so aufteilen, dass Biker und Skater sich nicht in die Wege kommen und ungestört fahren können. „Die Jugendlichen sollen im Katalog nachsehen, was für Biker noch notwendig ist, dann können wir das Budget kontrollieren“, schlägt Bürgermeister Markus Loth vor. 

In den kommenden zwei Jahren sind im Haushalt der Stadt insgesamt 50 000 Euro für die Erneuerung des 43 auf 33 Meter großen Skateplatzes eingeplant. Neu geteert wurde der Platz bereits. „Wichtig ist, dass man das Geld richtig einsetzt und man den Wünschen und Bedürfnissen der Jugendlichen gerecht wird“, betont Loth.

Nach Abwägung der Vor- und Nachteile haben sich die rund 25 anwesenden Jugendlichen sowie die Vertreter der Stadt für eine Holzbalkenkonstruktion entschieden. Die Bedingung dabei: Die Jugendlichen sollen bei der Montage selbst mithelfen, sodass durch die Eigenleistung Kosten gespart werden können. Gleichzeitig lernen die Skater und Biker dadurch ihre Anlage von Anfang an besser kennen und können sich mit ihr identifizieren. 

Neben den verschiedenen Gerätschaften wurde für den Platz eine Beleuchtung gewünscht, damit dort auch bei Dämmerung gefahren werden kann. Für heiße Sommertage oder plötzliche Regenschauer ist eine überdachte Sitzmöglichkeit in Form eines Bushäuschens oder eines Pavillons im Gespräch. Toiletten können weiterhin im Vereinsheim des TC Weilheim genutzt werden.

Der Skateplatz ist täglicher Treffpunkt für viele Jugendliche unterschiedlichen Alters, die gemeinsam ihrem Lieblingssport nachgehen. Damit auch die Jüngeren ein Gefühl für das Skateboard bekommen, haben zwei anwesende Jugendliche vorgeschlagen, regelmäßige Workshops anzubieten, bei denen Einsteiger den Umgang mit dem Skateboard erlernen können. 

Die anwesenden Jugendlichen zeigten sich während des Gesprächs engagiert und boten an, auch aktiv bei der Erneuerung ihres Skateplatzes mitzuhelfen. „Nachdem wir jetzt die Meinungen gesammelt und ein Protokoll angefertigt haben, können wir das Thema kostenmäßig aufarbeiten und sehen, was möglich ist“, fasste Karin Hinzpeter-Gläser vom Kinder- und Jugendbüro die Gespräche zusammen. „In etwa einem Jahr soll auf dem Platz schon deutlich etwas zu sehen sein“, versprach Loth.

Von Lea Stäsche

Meistgelesen

Weilheimer Gesundheitstag
Weilheimer Gesundheitstag
Fällaktion in Murnau
Fällaktion in Murnau
Kleiner Käfer, großer Schaden
Kleiner Käfer, großer Schaden
Musikalisch durch die KultUHRnacht
Musikalisch durch die KultUHRnacht

Kommentare