Ministerpräsident Dr. Markus Söder bei politischem Abend der CSU auf Weilheimer Volksfest

Was man verspricht, muss man auch halten

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Ministerpräsident Dr. Markus Söder zusammen mit Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Angelika Flock, dritte Bürgermeisterin Weilheim.

Weilheim – Gut Ding will Weile haben. Das dachten sich am Sonntagabend wohl auch einige Besucher des politischen Abends der CSU mit Dr. Markus Söder.

Statt um 19 Uhr erschien der Ministerpräsident nämlich erst gegen 21 Uhr. Schuld daran war ein Stau auf der Autobahn. Um die Wartezeit so gut wie möglich zu nutzen, wurden die Reden der örtlichen CSU-Vertreter vorgezogen. Neben Bezirksrätin Alexandra Bertl und MdL Harald Kühn sprachen auch Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Frank Dittmann, Ortsvorsitzender der CSU Weilheim. Außerdem sorgten die Wielenbacher Musikanten mit Stücken wie „Griechischer Wein“ oder „Take Me Home, Country Roads“ für Stimmung. Und zumindest das Wetter sei auf ihrer Seite, merkte Dittmann an. Denn bei Regen, Donner und Blitzen gehe niemand nach Hause.

Söder selbst präsentierte sich den Besuchern des politischen Abends, trotz vierstündiger Odyssee auf der Autobahn, gut gelaunt. Da er am selben Abend wieder zurück müsse, habe einer seiner Mitarbeiter vorgeschlagen, den Termin in Weilheim doch abzusagen. Dies habe er aber abgelehnt, so Söder, da er schon immer am Liebsten bei den Menschen gewesen sei. Außerdem müsse man das, was man verspreche, auch halten.

Es sei für ihn „eine Ehre“ auf dem Weilheimer Volksfest zu sprechen, sagte der Ministerpräsident. Die Zukunft gehöre nicht nur den Ballungszentren, sondern auch vor allem dem ländlichen Raum. Außerdem nutzte Söder die Gelegenheit, auf dem Volksfest zwei Personen zu treffen, mit denen er „eng verbunden“ sei. Gemeint sind damit Jochner-Weiß und Kühn.

Die Landrätin habe einen „unglaublichen Charme“, mit dem sie es immer wieder schaffe, ihm Projekte für den Landkreis unterzujubeln, erzählte der Politiker mit einem Lachen. An Kühn schätze er vor allem, dass er „ein Mann mit Rückgrat“ sei.

Welchem Bundesland sein Herz gehört, machte Söder in seiner Rede auch mehr als deutlich. Europa sei so stabil, weil es Deutschland gebe – aber Deutschland sei nur so stabil, weil es Bayern gebe.

Weilheims dritte Bürgermeisterin, Angelika Flock, bedankte sich bei Söder für seinen Besuch. Bayern sei der schönste Fleck auf der Welt und Weilheim der schönste auf der Erde.

Von Sofia Wiethaler

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