Offizielle Einweihungsfeier steht an

Solarwiese Dornbichl: Trafostation steht

Trafohäuschen in Peißenberg Solarwiese Dornbichl wird aufgestellt
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Ein Schwerlastkran hob das Trafohäuschen in sein Fundament an der Baustelle Sonnenwiese Dornbichl.

Peißenberg – Sie ist das erste große Projekt der 2013 gegründeten Peißenberger Energiegenossenschaft: Die Solarwiese Dornbichl nordöstlich des Ortsteils Alte Bahn. Am 10. Juli wird die offizielle Einweihungsfeier der mit einer Gesamtleistung von 2 349 kWp ausgestatteten Freiflächenphotovoltaikanlage über die Bühne gehen.

Eigentlich sollte die Solarwiese bereits im März ans Netz gehen. Doch die Corona-Pandemie brachte den Zeitplan ein wenig durcheinander. Zum Beispiel konnte die Trafostation erst vor ein paar Tagen angeliefert und mit einem Schwerlastkran ins Fundament gehoben werden. Das Trafohäuschen wurde von einer Spezialfirma in Thüringen gefertigt. „Im Trafo ist sehr viel Stahl und Kupfer verbaut – und das ist derzeit rar“, erklärt Marc Haller von der mit dem Bau der PV-Anlage beauftragten Firma Vispiron. Mitverantwortlich für die Lieferverzögerungen sei zudem die zwischenzeitliche Sperrung des Suez-Kanals gewesen. Die Wasserstraße war bekanntlich im März durch die Havarie des Frachtschiffs Ever Given für mehrere Tage blockiert worden.

Dennoch: Laut Haller ist der Bau der Freiflächenphotovoltaikanlage unter dem Strich „sehr gut gelaufen“. Die Einhebung der Trafostation sei ein letzter „Meilenstein“ gewesen. „Wir werden den Trafo bei der Einweihung brummen hören“, verspricht Haller schmunzelnd.

Von Seiten der Energiegenossenschaft ist man laut Vorstand Stefan Sendl ebenfalls „froh, dass alles so gut geklappt hat“. In wirtschaftlicher Hinsicht würde es durch die verzögerte Fertigstellung zwar Einbußen geben, aber die seien in der Gesamtschau „nicht gravierend“. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende Alexander Rossner ist mit dem Verlauf des 1,3 Millionen Euro teuren Projekts mehr als zufrieden. Für den Bau der Anlage habe man gerade noch den richtigen Zeitpunkt erwischt. „Inzwischen sind die Preise durch die Pandemie um bis zu 20 Prozent gestiegen“, so Rossner.

Sollten die Inzidenzzahlen im Landkreis weiter stabil auf niedrigem Niveau bleiben, wird die Energiegenossenschaft am 10. Juli zur feierlichen Einweihung der Sonnenwiese mit 100 Personen einladen. Neben Bürgermeister Frank Zellner werden ebenso Landrätin Andrea Jochner-Weiß (beide CSU) und der Grünen-Landtagsabgeordnete Andreas Krahl erwartet.

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