Von Klassik bis zu "Herr der Ringe" reichte das Programm

Super Sommerkonzerte

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Tolle Sänger und Instrumentalisten, die bei den Sommerkonzerten ein anspruchsvolles Programm darboten, sind Beleg dafür, dass am Gymnasium Musiklehrer nicht nur unterrichten, sondern begeistern.

Weilheim – Wenn das Gymnasium Weilheim zu seinen Sommerkonzerten lädt, darf man sich sicher sein: Hier erwartet einen ein buntes Programm quer durch alle Stilrichtungen der Musik. Und wenn dieses dann noch von rund 300 jungen Menschen mit Begeisterung dargeboten wird, ist ein gelungener Abend garantiert.

Und so war es auch heuer: Den Auftakt machten wie immer die Big Bands – am ersten Konzerttag die Juniors, am zweiten die „Großen“ – mit einem schmissigen Ausschnitt ihres Repertoires. Danach zeigte das Junior-Orchester mit einem Irischen Traditional, Lukas Grahams „Love Someone“ und dem Gassenhauer „Summer Nights“ aus „Grease“, wieviel der Orchesternachwuchs bereits drauf hat. Begleitet von Instrumentalisten war dann der Unterstufenchor – hier singen auch die Chorklassen mit – an der Reihe, der mit „Glorious“ und „Believer“ unter Beweis stellte, wie stimmgewaltig schon die Jüngsten am Gymnasium sind. Absolut stimmsicher und mit einer witzigen Choreographie gewürzt präsentierte sich das Musikseminar mit „Twist And Shout“ a capella.

Nicht die Big Band, sondern das Holzbläser-Ensemble war es, das beim Sommerkonzert den Zawinul-Klassiker „Birdland“ intonierte, gefolgt von „Herr der Ringe“. Brillant dann die Jazz-Combo mit „V.I.P.“ von der Young Blood Brass Band. Und dann wurde es träumerisch bei „A Million Dreams“ , das der Mittelstufenchor präsentierte. Nach einem wundervoll sanften „Lueur d’été“ der Young Choir Voices, einer zwölfköpfigen „Auskopplung“ des Chors, verabschiedete dieser die Gäste mit „Fly Me To The Moon“ in die Pause.

Die Irish Folk-Formation „Rowan Tree Hill“ läutete dann die zweite Halbzeit ein mit traditionellen irischen Liedern in gewohnter Perfektion. Oberstufen- und Lehrerchor mit Band und Instrumentalisten ließen dann „Black Orpheus“, „That Lonesome Road“ und „Come, O Come, Our Voices Raise“ erklingen. Dazu zeigte „Der kleine Chor“ sein stimmliches Können mit „Time to leave“, bezeichnender Titel, gehörten doch auch diesem Ensemble einige Abiturienten an, für die es der letzte Auftritt war. Den Schlusspunkt setzte traditionsgemäß das Sinfonieorchester mit dem 3. Satz aus Schuberts Sinfonie Nr. 5, bevor es abermals – wie schon in den vergangenen Jahren – Filmmusik-Klassiker gab. Dieses Mal als Medley mit Werken von Henri Mancini, nämlich dem „Baby Elephant Walk“ aus „Hatari“ und Melodien aus den Filmen „Charade“, „Pink Panther“, „Days of wine and roses“ und der Krimiserie „Peter Gunn“. Mit tosendem Applaus bedankten sich die Zuhörer für einen gelungenen Sommernachtsabend, bei dem die Begeisterung der jungen Menschen für die Musik spürbar wurde.

Von Bianca R. Heigl

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