Spannendes Finale in Weilheim – Gelungene zweite Auflage des K&L-Cups – Regensburg holt Titel, Polling wird Achter

In der Trostrunde trafen die Peitinger (blaue Leibchen) auf die gastgebenden Weilheimer. Die Landkreisrivalen trennten sich 1:1. Foto: Halmel

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ROLAND HALMEL, Weilheim – Petrus muss wohl Fußballfan sein. Bis auf ein paar Tropfen, die gut als Abkühlung passten, ließ er beim Finale des K&L Cups die Sonne lachen. Gute Laune herrschte auch bei den Verantwortlichen über die gelungene zweite Auflage des Turniers mit 16 D-Jugend-Teams aus ganz Bayern und bei den Nachwuchskickern von Jahn Regensburg, die sich mit einem 1:0 Erfolg im Endspiel den Titel sicherten. „Das war ein tolles Turnier, das allen Spaß gemacht hat“, zog Susanne Ruppert, Vorstandsmitglied von K&L, bei der Siegerehrung, die sie zusammen mit Friedrich Glück und Roland Krammer vom BfV durchführte, Bilanz. Ins gleiche Horn stieß Florian Ott, Abteilungsleiter der Fußballer des TSV Weilheim. „Das war eine rundherum gelungene Veranstaltung mit wahnsinnig freundlichen Gästen, die gerne wieder kommen dürfen“, strahlte Ott, der den fairen Umgang der Teams und Betreuer untereinander lobte. „Keiner hat bei strittigen Entscheidungen gemeckert.“ Ziemlich unstrittig war auch der Finalsieg der Regensburger, die bei der Premiere im Vorjahr knapp am Würzburger FV gescheitert waren. Der Jahn-Nachwuchs bestimmte im Endspiel gegen die Kinsachkickers, das mehrere Hundert Zuschauer verfolgten, das Geschehen und siegte verdient. Das erkannte auch der JFG-Coach an: „Wir sind mit dem jüngeren Jahrgang angetreten und waren körperlich unterlegen. Die Leistung hat trotzdem gepasst“, freute sich Andi Fischer mit seiner Truppe nach einer kurzen Phase der Enttäuschung über den zweiten Platz. Auf den Plätzen des TSV und SVL auf dem Gelände am Zotzenmühlweg herrschte den ganzen Tag über reges Treiben. Zunächst standen die Vorrundenspiele in vier Gruppen auf dem Programm. Die beiden Gruppenersten zogen in die Finalrunde ein. Die Teams auf den Plätzen drei und vier machten in der Trostrunde weiter. Eine starke Leistung zeigte darin der SV Polling, der sich als Gruppenzweiter für die Runde der besten acht Mannschaften qualifizierte. Ein Unentschieden und zwei Niederlagen bescherten den Pollingern in ihrer Finalgruppe den vierten Rang. Damit waren sie als Achter in der Endwertung das bestplatzierte Team aus dem Landkreis. „Gegen höherklassige Gegner war das schon achtbar und in Ordnung“, urteilten die Pollinger Betreuer. Zwei Plätze dahinter kam der TSV Peiting als Zehnter ins Ziel. „Defensiv sind wir aber gut gestanden und haben nur zwei Gegentore zugelassen“, war sich das TSV-Trainergespann Armin Floritz und Christian Strommer einig. Darüber hinaus lobten sie die Organisation: „Da hat alles gepasst.“ Nicht unzufrieden war auch Weilheims Trainer Mario Frankmöller, dessen Burschen auf Platz zwölf landeten. „Wir waren krasser Außenseiter. Wobei mit etwas Glück eine bessere Platzierung drin gewesen wäre“, erklärte der TSV-Coach, dessen Team die JFG Pfaffenwinkel mit Kickern aus Rottenbuch und Wildsteig eine Position hinter sich ließ. Freuen durfte sich auch die „Brücke Oberland“. Die gemeinnützige Organisation bekam von K&L zehn Euro für jeden Treffer gespendet. Nach 58 Toren im Turnier durfte Thomas Bihlmaier von Susanne Ruppert einen Scheck über 580 Euro entgegen nehmen.

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