Spannung bis zum Schluss

Der Kampf um die beiden Halbfinalplätze in der Zwischenrunde bleibt spannend. Zwei Spiele vor Ende der Runde ist noch keine Entscheidung gefallen. Die Peißenberger Eishackler sind nach dem 7:4-Heimsieg gegen den ECDC Memmingen und der anschließenden 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen beim Rückspiel im Allgäu als Zweiter aber weiterhin gut im Rennen.

Vor etwa 700 Zuschauern erwischten die Peißenberger den besseren Start. In Überzahl traf Robert Balzarek (8.) aus der Distanz zum 1:0. In der Folge bevölkerten verstärkt TSV-Akteure die Strafbank und das nutzte Nagle (10.), ebenfalls bei zwei Mann mehr, zum Ausgleich. Danach gab es Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor der Drittelpause brachte Pyka (20.) die Gäste mit einem verdeckten Weitschuss schließlich in Führung. Im Mitteldrittel ging es dann richtig hoch her. Erst traf Andy Becherer (25.) den Pfosten. Auf der Gegenseite landete ein Schuss an der Unterkante der Latte. Den Schlagschuss von Jürgen Müller lenkte Daniel Lenz zum 1:1 (27.) in die Maschen. Danach ließen die Peißenberger aber gute Einschussmöglichkeiten aus. Stattdessen kassierten sie durch Valenti (29.) das dritte Gegentor. Mit einem Penalty egalisierte danach Marek Pospisil (33.) den Rückstand. Zuvor war er noch vom Gästegoalie mit einem Schlägerwurf am Peißenberger Torerfolg regelwidrig gehindert worden. Anschließend ging es Schlag auf Schlag weiter. Mit zwei Überzahltreffern von Manfred Schreiber (34.) und Andy Dornbach (39.) bogen die Peißenberger auf die Siegerstraße. Pospisil machte mit dem 6:3 (44.) zu Beginn des Schlussdurchgangs den Sack endgültig zu. Die Treffer von Kerber (59.) für die Gäste und Pospisil (60.) hatten danach nur noch statistischen Wert. „Unser zweites Drittel entwickelt sich langsam zum Schaudrittel“, freute sich TSV-Trainer Norbert Strobl. Die gute Laune war nach der verpatzten Anfangsphase beim Rückspiel in Memmingen aber schnell verflogen. Die Allgäuer begannen stark und legten durch einen Doppelschlag von Tenschert (2.,12.) auch gleich zwei Tore vor. Die wenigen Chancen auf der Gegenseite blieben dagegen ungenutzt. Im Mittelabschnitt lag mehrmals das dritte Memminger Tor in der Luft, das schließlich durch Jorde (33.) fiel. In der zunehmend kampfbetonten Partie, Robert Balzarek verlor einen Zahn und musste passen, gaben sich die Peißenberger aber nicht geschlagen. Im Powerplay stocherte Florian Barth die Scheibe zum 1:3 (36.) über die Linie und noch vor dem zweiten Wechsel sorgte Müller (39.) mit seinem Schlagschuss zum Anschluss wieder für Spannung. Diese war im letzten Drittel kaum noch zu überbieten. Beide Teams gaben alles und kämpften um jeden Zentimeter Eis. Thomas Maier (53.) fälschte schließlich einen Dornbach-Schuss zum 3:3 ab. Dabei blieb es bis zum Ende. Im Penaltyschießen hatten die Memminger dann das bessere Ende für sich. Sie trafen zweimal. Beim TSV war nur Pospisil erfolgreich. „Das war heute Werbung fürs Eishockey und für die Zwischenrunde, die spannender nicht sein könnte“, bilanzierte Strobl hinterher. Am Freitag. 27. Februar, geht die Runde für die Eishackler um 20 Uhr in Erding weiter, ehe es dann am Sonntag, 1. März, bereits um 17.30 Uhr im Heimspiel gegen Dorfen zum Showdown kommt.

Auch interessant

Meistgelesen

31-Jähriger niedergestochen: Täter auf der Flucht
31-Jähriger niedergestochen: Täter auf der Flucht
Oberstadtlerfest in Bildern
Oberstadtlerfest in Bildern
Mit dem Kreisboten die besten Sommerferien aller Zeiten erleben
Mit dem Kreisboten die besten Sommerferien aller Zeiten erleben
Fast schon ein "Pflichttermin"
Fast schon ein "Pflichttermin"

Kommentare