Barrierefreier Ausbau in Weilheim soll bis zum Sommer 2017 vollzogen sein

Startsignal für den Bahnhofsumbau

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„Mit kleiner Erdbewegung Großes bewegen“, so kommentierte Bürgermeister Markus Loth (3. v.li.) den symbolischen Akt. Beherzt zum Spaten griffen unter anderem auch Bundesverkehrsminister  Alexander Dobrindt (5.v.li.), DB-Konzernbevollmächtigter Klaus-Dieter Josel (4.v.li.), Hans-Peter Böhner (2.v.li., Oberste Baubehörde im Bayerischen Verkehrsministerium), Landrätin Andrea Jochner-Weiß und MdL Harald Kühn (2.v.re.).

Weilheim – Der Zeitplan ist sportlich: Bis Juni 2017 soll der barrierefreie Um- und Ausbau des Bahnhofs abgeschlossen sein, verkündete Klaus-Dieter Josel am Dienstag bei der Spatenstichfeier in Weilheim.

„Großer Bahnhof“ herrschte am Hausbahnsteig, wo sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Weilheimer Bürger zum Start des Bahnhofsausbaues eingefunden hatten. Knapp 9 000 Kunden, die täglich an diesem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt ein-, aus- und umsteigen, können ab Mitte 2017 die fünf modernisierten Bahnsteige barrierefrei erreichen. Der Ausbau schließt laut Josel, Konzernbevollmächtigter der DB in Bayern, auch drei Aufzugsanlagen, neue Bahnsteigdächer, ein Leitsystem und eine Unterführung mit neuen Treppenzugängen ein. Die Beleuchtung wird erneuert und eine Beschallungsanlage installiert.´

Spatenstich zum Bahnhofsumbau in Weilheim

 © Maria Hofstetter
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Den „Löwenanteil“ der 11,5 Mio. Euro Investition für den „Metropolbahnhof Weilheim“ (Dobrindt) trägt mit 8,8 Mio. Euro der Bund, den Rest teilen sich Freistaat und DB: „Eine Menge Geld für einen bedeutenden Bahnhof“, zeigte sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt froh darüber, dass den langjährigen Verhandlungen nun Taten folgen. Auch für die Pfaffenwinkelbahn stellte der Minister Modernisierungen in Aussicht, die zu einer schnelleren Reisezeit beitragen. Kostenloses WLAN soll es bald auch auf Bahnhöfen und in Regionalzügen geben, so Dobrindt.

„Gott sei Dank ist es endlich soweit“, verschaffte Bürgermeister Markus Loth seiner Erleichterung darüber Luft, dass nach zähem Ringen mit dem Bahnhofsumbau begonnen wird: „Der barrierefreie Ausbau kommt allen zugute und ist das Gebot der Stunde.“ Mitte 2017 soll nach Loths Worten „sofort mit dem ersten Bauabschnitt des Busbahnhofs begonnen werden“. An die Vertreter von Bund und Bahn appellierte der Bürgermeister, für einen „nahtlosen Übergang“ von Gleis 1 zum künftigen Busbahnhof zu sorgen.

Agendavertreter suchten die Unterstützung des Ministers und überreichten Dobrindt einen Brief, in dem auf einige planerische Mängel hingewiesen wird. Auf Bahnsteig 1 sei aufgrund ungeschützter Treppenstufen im Rücken der Fahrgäste bereits jetzt „eine erhebliche Unfallgefahr erkennbar“, heißt es in dem Schreiben.

Von Maria Hofstetter

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