Bis April 2019 soll alles fertig sein

Spatenstich für Bürgerhaus/Jugendzentrum in Peißenberg gesetzt

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Beim offiziellen Spatenstich (v.li.): Die Gemeinderäte Georg Karl und Rudi Mach, Marktbaumeister David Oppermann, Vize-Rathauschefin Sandra Rößle, Bürgermeisterin Manuela Vanni, Baudirektorin Annemarie Kubina, Leitender Baudirektor Prof. Christian Schiebel (beide Regierung von Oberbayern), Jugendzentrumsleiter Wolfgang Schaur, Statiker Hubert Franz und Architekt Edgar Burian.

Peißenberg– Endlich: Nach fünf Jahren aufwendiger Planungsarbeit können nun im Zwickel zwischen Schongauer- und Bergwerkstraße die Bauarbeiten für das Kombinationsprojekt „Bürgerhaus /Jugendzentrum“ beginnen.

Nach dem Genehmigungsverfahren konnte vor ein paar Wochen auch das Ausschreibungsprozedere erfolgreich abgeschlossen werden. Beim offiziellen Spatenstich war die Erleichterung dementsprechend groß. „Ich freue mich wirklich, dass es jetzt endlich mit dem langersehnten Bau des Bürgerhauses und Jugendzentrums losgeht. Ich habe´ schon gar nicht mehr dran geglaubt“, erklärte Bürgermeisterin Manuela Vanni schmunzelnd. Das Projekt sei für Peißenberg „unheimlich wichtig“, weil es „der erste Pfosten“ in der Gestaltung einer neuen Ortsmitte sei. „Das Gebäude soll ein Treffpunkt für Jung und Alt werden“, so Vanni. Die Rathaus-

chefin lobte zwar die „hervorragende Planungsarbeit“, allerdings verlief die in Wirklichkeit nicht immer reibungslos. Zuletzt kam es zu Verzögerungen, weil im Ausschreibungsverfahren für die Baumeistergewerke zunächst Angebote abgegeben wurden, die 86 Prozent über der Kalkulation lagen. Vom Gemeinderat wurde bekanntlich eine Kostenobergrenze von 2,6 Millionen Euro eingezogen. Ob sie tatsächlich eingehalten werden kann, wird sich laut Architekt Edgar Burian erst in der nun anstehenden Planumsetzung zeigen.

Finanziert wird der kellerlose Pultdachbau zum großen Teil über Mittel der Städtebauförderung. Rund 1,9 Millionen Euro – das entspricht 80 Prozent der kalkulierten Kosten – fließen aus dem Zuschuss-Topf „Stadtumbau-West“. Der Betrag ist längst bewilligt und steht zur Auszahlung bereit: „Es soll jetzt zügig voran gehen“, kündigte Annemarie Kubina, Baudirektorin bei der Regierung von Oberbayern, beim Spatenstich an: „Ich hoffe, dass die Bürger mit dem Bürgerhaus glücklich werden, und die Jugendlichen bald ein neues zu Hause bekommen – und dann machen wir bei der Gestaltung der Ortsmitte mit der Alten Bergehalde weiter.“ Die Einweihung für das neue Bürgerhaus respektive Jugendzentrum soll spätestens im April 2019 stattfinden: „Bis dahin schaffen wir es auf alle Fälle“, versprach Vanni. 

Von Bernhard Jepsen 

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