2 555 Euro an Spenden für den Kinderschutzbund

Essen für den guten Zweck

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Bei der Scheckübergabe im Restaurant LinFah v. li. Chang Trinh, Wirt LinFah und Veranstalter Weißwurstessen; Denise Blind, zweite Vorsitzende Kinderschutzbund Kreisverband Weilheim-Schongau e. V.; Inge Ahn, Vorstand Kinderschutzbund Kreisverband Weilheim-Schongau e. V. und Veranstalterin Weißwurstessen; Brigitte Honisch, erste Vorsitzende Kinderschutzbund Kreisverband Weilheim-Schongau e. V.; Marcel Trinh; Rainer Grote, Stammtischmitglied und Sponsor sowie Jürgen Feselmeier, Verbindungsstellenleiter IPA Weilheim.

Weilheim – Es ist schon zur Tradition geworden: das Weißwurstessen am Heiligen Abend, das seit fast zehn Jahren zugunsten des Kinderschutzbundes im Restaurant LinFah stattfindet.

Was als Weißwurstessen unter Stammtischmitgliedern begann, hat sich als feste Veranstaltung für viele Weilheimer in der Weihnachtszeit etabliert. Besagter Stammtisch traf sich ursprünglich im Restaurant Vollmann. Nach dessen Schließung übernahm Chang Trinh, Wirt LinFah, alle Stammtische von dort. Er kam auch auf die Idee, das Weißwurstessen des Stammtisches öffentlich zu machen und so Spenden für den Kinderschutzbund zu sammeln. Während beim ersten Mal nur circa 200 Euro zusammenkamen, durfte sich der Kinderschutzbund dieses Jahr über 2 555 Euro freuen.

Einen Beitrag zu dieser Summe lieferte unter anderem die IPA (International police association), die dem Kinderschutzbund im Rahmen des Weißwurstessens eine Spende überreichte. Ein Obolus für den Verein wurde bereits im Juli bei Trinh abgegeben. Ein Ehepaar aus Hamburg, das im LinFah aß, hatte von der Aktion gehört und ließ eine Spende da.

Dadurch, dass Weihnachten im Jahr 2017 an einem Sonntag stattfand, wurde das Essen auf den 23. Dezember vorverlegt. Dies tat dem Besucheransturm aber keinen Abbruch. Es wurden 300 Weißwürste, 30 Wiener und circa 200 Brezen verkauft, so Inge Ahn, die neben Trinh und Klaus Schöffmann zu den Initiatoren der Veranstaltung gehört. Ahn sorgte auch für die weihnachtliche Dekoration des Restaurants. Für die Ausgabe der Würste und Brezen waren die Damen des Kinderschutzbundes verantwortlich. So könne man persönlich erzählen, was der Verein mache, sagte Brigitte Honisch, erste Vorsitzende. Damit die Würste auch fachmännisch zubereitet wurden, kam wie jedes Jahr extra Walter Patzschke, der ehemalige Wirt der Gaststätte „Zum Neuner“, aus Augsburg angereist.

Der Kinderschutzbund werde dann aktiv, wenn keine andere Stelle greift oder „wenn´s brennt“, sagte Denise Blind, zweite Vorsitzende. Durch die Zusammenarbeit mit circa 14 freiberuflichen Familienhelfern könne ganz unbürokratische Hilfe geleistet werden, so Blind, die selbst als Familienhelferin arbeitet. Hilfe vom Kinderschutzbund bekommen bedürftige Familien zum Beispiel dann, wenn die Waschmaschine kaputt geht, der Schwimmkurs des Kindes nicht bezahlt werden kann oder der Kühlschrank leer ist.

Der Verein, für den das Weißwurstessen die Haupteinnahmequelle ist, würde sich über weitere Mitglieder freuen. Interessierte können sich bei Brigitte Honisch unter Tel. 0881/7202 melden.

Von Sofia Wiethaler

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