Kolpingtheatergruppe spendet Auftrittserlös an soziale Einrichtungen

Für den guten Zweck

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Die Kolping-Theatergruppe angeführt von Regisseurin Hedi Butz (stehend, links) mit den Vertretern der Pfarreiengemeinschaft, Palliahome und der Paula-Lindauer-Stiftung.

Peißenberg – Die Theatergruppe der Peißenberger Kolpingfamilie sorgt bei ihren Darbietungen nicht nur für jede Menge Spaß, sie generiert über die Eintrittsgelder auch reichlich Spendenmittel.

Bei den jüngsten Aufführungen im vergangenen November, als das Laienspielensemble die Komödie „Die scheinheilige Dreifaltigkeit“ auf die Bühne der Tiefstollenhalle brachte, blieben unter dem Strich 7 000 Euro übrig. Der Erlös wurde – wie gewohnt – an soziale Vereine und Einrichtungen gespendet. Die Kolping-Theaterer haben damit in ihrer 50-jährigen Historie insgesamt 228 500 Euro für wohltätige Zwecke eingespielt. Der Obolus aus der Spielsaison 2017 wurde kürzlich an die Paula-Lindauer-Stiftung (500 Euro), an den Palliahome-Verein (3 500 Euro) und an die Pfarreiengemeinschaft Peißenberg-Forst (3 000 Euro) zur Finanzierung des Aufzugeinbaus im Pfarrheim St. Barbara verteilt. Die 7 000 Euro werden nicht die letzten Spendengelder gewesen sein, die die Theaterer unters Volk bringen. Laut Ensemblemitglied Heidi Völk hat man die Spielsaison 2018 bereits „fest auf dem Schirm“: „Wir haben zwar noch kein Stück, aber die Tiefstollenhalle ist bereits gebucht.“ Mit den Auftritten im November 2017 waren die Kolping-Theaterer übrigens rundum zufrieden. „Es hat alles super geklappt, und wir konnten auch einige junge Spieler in unsere Truppe miteinbauen“, bilanzierte Völk. Mit 1 500 Besuchern erreichten die Theaterer in etwa den Publikumsschnitt vergangener Jahre. „Die Resonanz ist insgesamt ein bisschen rückläufig“, berichtete Völk. „Es fallen mehr ältere Zuschauer weg, als neue nachkommen. Wir sind aber mit den Besucherzahlen dennoch recht zufrieden.“

Von Bernhard Jepsen

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