Mit Benefiztorwandaktion und Spenden 600 Euro gesammelt

Bei Rückkehr ins Leben helfen

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V.li.: Thomas Lippmann, Krankenhaus GmbH Geschäftsführer; Ingo Remesch; Dr. Stefan Günther, stellvertretender Leiter Gesundheitsamt; Claudia Auner und Thomas Letz, SVL Weilheim Abteilung Fußball; bei der Spendenübergabe an Klaus Wolfermann (dritter v. re.)

Weilheim – Er ist nicht viel größer als eine EC-Karte und wiegt nicht mehr als ein Blatt Papier: Der Organspendeausweis. Wie wichtig es ist, diesen bei sich zu tragen und sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen, hatte das Gesundheitsamt auf der Oberland-Ausstellung im Oktober 2017 aufgezeigt.

Gemeinsam mit den Fußballabteilungen von TSV, SVL und SV Unterhausen konnten bei einem Benefiztorwandschießen 350 Euro eingenommen werden. „Wir haben eine Torwand aufgebaut, an der jeder für einen Obolus von zwei Euro vier Mal auf die Torwand schießen konnte“, erklärte die erste Abteilungsleiterin des TSV Weilheim Claudia Auner. Als einziges Gesundheitsamt in Bayern, das Mitglied im Bündnis Organspende Bayern ist, setzte sich dieses, neben dem Torwandschießen, mit Podiumsdiskussionen für eine sachliche Aufklärung zum Thema Organspende ein. Durch die Beteiligung der Krankenhaus GmbH und weitere Spenden der drei Vereine, berichtete Ingo Remesch, Diplom-Sozialpädagoge (FH) im Gesundheitsamt, erhöhte sich die Summe auf 600 Euro.

Diese Spende nahm Olympiasieger Klaus Wolfermann, Repräsentant der „Sportler für Organspende e.V.“, entgegen. Der Verein wurde 1996 von Hans Wilhelm Gäb, ehemaliger deutscher Tennismeister, gegründet. Mehr als 100 Olympiasieger, Meistersportler und Journalisten unterstützen diesen Verein, besitzen einen Organspendeausweis und tragen die lebensrettende Idee nach außen. Um den Betroffenen, insbesondere Kindern, direkt zu helfen, gründeten die „Sportler für Organspende“ 2004 die „Kinderhilfe Organtransplantation e. V.“ (KiO). Organkranken und transplantierten Kindern und ihren Familien soll damit der Weg zurück ins Leben erleichtert werden. Neben finanzieller Hilfe organisiert die KiO auch kostenlose Freizeitprogramme, wie aus ihrer Infobroschüre hervorgeht.

Von Maria Lindner

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