"Mega-Festzug" durch Peißenberg

Spielmanns- und Fanfarenzug feiert vier Tage lang 60-jähriges Gründungsjubiläum

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Bevor es auf die rund drei Kilometer lange Festzugschleife ging, trafen sich die Musiker zum Gemeinschaftschor am Rathausplatz. Zum Abschluss des Standkonzerts gab´s den traditionellen „Musikergruß“.

Peißenberg – Erst der Gemeinschaftschor am Rathausplatz mit weit über 1 000 Musikern und dann ein prachtvoller Festzug durch die Marktgemeinde: Es war ein gigantisches Spektakel, das sich am vergangenen Sonntag beim 54. Bezirksmusikfest in Peißenberg abspielte.

Friederike Steinberger, die geschäftsführende Präsidentin des Musikbundes von Ober- und Niederbayern (MON) sprach schwärmerisch von einer „weiß-blauen Blasmusiksternstunde“.

Bildergalerie Bezirksmusikfest Peißenberg

 © Bernhard Jepsen
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Der Festzug war zweifelsohne der Höhepunkt des viertägigen Festprogramms, das der Peißenberger Spielmanns- und Fanfarenzug anlässlich seines 60-jährigen Gründungsjubiläums auf die Beine gestellt hatte. Knapp 100 Musikgruppen und Fahnenabordnungen beteiligten sich an dem Marsch, darunter nicht nur regionale Vereine, sondern ebenso eine Schützenkompanie aus Tirol und Spielmannszüge aus Bensheim (Hessen) und Alzey (Rheinland-Pfalz). Auch die örtlichen Vereine (unter anderem Schützen, Schäffler, Trachtler und Knappen) gaben sich die Ehre, selbst die Gasoline-Gang knatterte mit ihren Oldtimern an. Man demonstrierte Verbundenheit.

„Es war ein Mega-Festzug“, resümierte Spielmannszug-Vorsitzender Günter Fiebig – allerdings gab es auch einen Wermutstropfen: „Die Besucherzahlen an den drei vorangegangenen Festtagen hätten höher sein können.“ Selbst beim Konzert der Kultband „Spider Murphy Gang“ war das Bierzelt nicht voll. „Die Peißenberger beschweren sich immer, dass im Ort nichts los ist. Aber wenn dann mal was organisiert wird, kommen sie nicht“, bedauert Fiebig. Dennoch: Die Mühen hätten sich für den Spielmannszug gelohnt. Es sei ein harmonisches Fest ohne Polizeieinsatz gewesen. Auch finanziell zahle man Dank der vielen Sponsoren nicht drauf. „Und die Besucher, die da waren, hatten furchtbar gute Laune. Viele haben sich bei mir für die wunderschöne Stimmung bedankt“, bilanziert Fiebig: „Ich blicke gerne zurück und bereue keine Minute der vierjährigen Vorbereitungszeit.“

Von Bernhard Jepsen

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