75 Sportler liefen fürs Gemeindehaus Über 4 600 Euro kamen für den Neubau zusammen – Dieser wird teurer als geplant

Laufen für den guten Zweck. Beim Sponsorenlauf fürs das evangelische Gemeindehaus traten 75 Läufer zwischen drei und 65 Jahren an. Insgesamt wurden dabei in einer Stunde 902 Runden (470 Kilometer) gelaufen. Mit dabei waren Stadtpfarrer Dr. Ulrich Lindl mit 14 und Dekan Axel Piper mit 15 Runden. Foto: Müller

Der Neubau des evangelischen Gemeindehauses kommt teurer als gedacht. Schuld sind Bodenprobleme. Am vergangenen Samstag wurde deshalb die Idee eines Sponsorenlaufs zur Geldbeschaffung in die Tat umgesetzt. 75 Läufer beteiligten sich an der Aktion und erliefen dabei über 4 600 Euro. Weitere Einnahmen kamen durch Versteigerungen, Elfmeterschießen und einem Flohmarkt zusammen.

„Es geht heute nicht nur ums Geld, sondern es ist auch etwas Humor dabei. Wir wollen heute mit unserer Aktion deutlich machen, dass unser neues Evangelisches Gemeindehaus auch ein Stück Weilheim ist“, beschrieb Dekan Axel Piper die Laufeinladung vor Beginn. Die 75 Sportler im Alter zwischen drei und 65 Jahren liefen die etwa 520 Meter lange Runde tatsächlich wie „beflügelt“ für den guten Zweck und erliefen in einer Stunde 1 623 Euro in bar und runde 3 000 Euro in Form von Überweisungen oder Zusagen. Das Rundenminimum und Maximum von vier bis 26 Runden je nach Form und Alter sprachen für sich selbst. Bierernst war die Atmosphäre, trotz der hohen Motivation dennoch nicht, dafür war die Laune der Aktiven auf dem Rasen wie auch der mehreren Hundert Sponsoren auf den Bänken einfach zu gut. Von dort aus wurde applaudiert, angefeuert und kommentiert. Ein Ehepaar aus Unterhausen kam gleich mit vier hochmotivierten Enkeln zum Lauf und musste auf Grund ihres Einsatzes am Schluss noch über die kalkulierte Sponsorensumme gehen. Schön war auch die ökumenische Übereinstimmung zwischen Mariae Himmelfahrt mit Stadtpfarrer Dr. Ulrich Lindl an der Spitze und der Evangelischen Pfarrgemeinde. Zeichen der Verbundenheit kamen auch aus der Weilheimer Geschäftswelt. Die Sparkasse stellte eine Kinderhüpfburg und ein Vorstandsmitglied als Läufer. Die Vorzeichen für das Gelingen des Bauvorhabens stehen trotz Sparvorgaben gut. „Wir werden sehen, wo wir reduzieren und was wir in Eigenregie leisten können“, sagte Dekan Axel Piper.

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