Mit sportlichem Einsatz viel bewegt – Gymnasiasten erlaufen rund 40 000 Euro Sponsorengelder in der Au

Tolle Stimmung und Spitzenergebnisse. Die Weilheimer Gymnasiasten und Lehrer legten beim Sponsorenlauf in der Auf rund 1117 Kilometer zurück. Foto Müller

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GEORG MÜLLER, Weilheim – Es war der zweite Sponsorenlauf in der Geschichte des Gymnasiums und zugleich ein Tag voller persönlicher Bestleistungen. Nicht nur die bislang geschätzten Einnahmen von rund 40 000 Euro sind enorm, sondern auch die 13 079 gelaufenen Runden der Teilnehmer. Rekordhalter war der Sechstklässler Vitus Hirschberg mit 41 Runden, der damit stolze 582 Euro erlief. Direktor Hermann Summer hatte es wohl geahnt, als er in seiner Begrüßung auf einen wettermäßig und auch sonst phantastischen Tag hinwies und sich auf ein tolles Ergebnis freute. Und er sollte nach den letzten Läufen der höheren Klassen gegen Mittag Recht behalten. Einen Ehrenpreis hätte allerdings auch die Stimmung aller Beteiligten verdient, denn nicht nur die Läufer waren bestens motiviert, sondern auch die Zuschauer, die mit La-Ola-Wellen und Spalieren die Aktiven auf dem 800 Meter langen Rundkurs um den Au-Weiher bis zum Schluss anfeuerten. Besondere Aufmerksamkeit erhielten dabei die mitlaufenden LehrerInnen, die entweder enthusiastisch winkend oder mit hochgerissenen Armen auf die Zurufe reagierten. Wichtigstes Utensil der Läufer war die Lochkarte am Handgelenk, auf der die Rundenzahlen vermerkt wurden. Die Zeit spielte keine Rolle, nur die Ausdauer zählte. Ob am Stück oder in Etappen, wie bei der Fünftklässlerin Flora, blieb jedem selbst überlassen. „Ich habe jetzt sechs Runden und mache kurz Pause und laufe dann weiter. Mal sehen, wie viel ich schaffe. Das hier ist besser als auf dem Sportplatz“, erklärte sie. Die Auszählung sowohl der Einzel- und Gesamtleistungen wie auch das Spendenergebnis am Schluss setzten dem Tag noch ein „Sahnehäubchen“ auf. 40 Prozent der Summe sollen für neue Sportgeräte verwendet werden, jeweils 30 Prozent gehen in zwei Schulprojekte in Kenia. Schöner Zufall: Die gelaufene Gesamtkilometerzahl entspricht in etwa der Entfernung dorthin. Bei der Fachschaft Sport sorgte das Fazit des Tages für gute Laune. „Die Schüler haben nicht nur etwas für ihre Gesundheit getan, sondern auch für den guten Zweck. Sicher sind einige unter ihnen heute über sich selbst hinausgewachsen“, zog Stefan Mader ein persönliches Resümee.

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