Sprachrohr der Landwirtschaft – Der "Agrar-Informator" feiert zehnjähriges Bestehen

„Unverzichtbar“, „Erfolgstory“, „genial“: Die Kommentare zum zehnjährigen Jubiläum des „Agrar-Informators“ waren durch die Bank positiv.

Im Jahr 2000 war dieses Informationsblatt für die Bauern aus der Taufe gehoben worden. Auf dem Deutenhauser Deschler-Hof ließen die Beteiligten kürzlich die Geschichte des Hefts Revue passieren. Das Blatt ist eine Plattform für zahlreiche land- und fortwirtschaftliche Verbände und Organisationen, dient aber auch Behörden als Mitteilungsorgan. Der „Informator“ erscheint zweimonatlich und ist flächendeckend in den Landkreisen Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen und Starnberg verbreitet. Herausgeber ist der Verein „Agrar-Informator Pfaffenwinkel“. Die Auflage beträgt 5600 Stück. Die redaktionelle Arbeit findet in den Räumen des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) statt. Im Laufe der Jahre haben immer mehr Organisationen beschlossen sich am „Informator“ zu beteiligen. So manches Rundschreiben der Verbände hat sich dadurch erübrigt. Unkosten werden durch Werbung gedeckt. Der „Informator“ ist auch längst im Internet präsent. Doch die Anfänge waren steinig. Die Finanzierung warf Probleme auf, Werbeträger mussten gefunden werden. Zunächst versuchte man, das Heft im Abonnement zu vertreiben. Nachdem dies nicht klappte, gründete man im Februar 2000 einen gemeinnützigen Verein. Seit dieser Zeit ist es den Verantwortlichen noch jedes Mal gelungen, das Heft herauszubringen. „Aus Sicht des Maschinenrings war schnell klar, dass das Blatt nur Vorteile haben kann“, betonte Georg Saur, Geschäftsführer des Maschinenrings Oberland. Offenbar gibt es ein solches Periodikum kaum irgendwo. „Wir haben Pioniercharakter“, machte Wolfgang Scholz deutlich, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands (BBV) und Vorsitzender des „Informator“-Vereins.

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