Sprengung im künftigen Erlebnisbergwerk

Mit dem Zug in den Stollen

+
Sichtlich begeistert durfte Bürgermeisterin Manuela Vanni die Sprengung unter den gespannten Blicken der Peißenberger am Tiefstollen auslösen.

Peißenberg – Sprengmeister Nikolaus Morgenroth bläst in sein Signalhorn. Gespannte Blicke in Richtung Stolleneingang. Dann ein lauter Knall. Die Sprengung ist geglückt, der Ausbau des Erlebnisbergwerks kann starten.

„Das ist keine Grundsteinlegung und auch kein Spatenstich“, begrüßte Bürgermeisterin Manuela Vanni die Anwesenden am Freitag vor dem Eingang des Tiefstollens. Mit der Sprengung hat jetzt der Umbau zur modernen Touristenattraktion begonnen.

Altbürgermeister Hermann Schnitzer hatte die Idee, das Museum spannender und spektakulärer zu gestalten. Was nach der Planungsarbeit herausgekommen ist, klingt vielversprechend. In Zusam- menarbeit mit den Bockerlbahnern soll die Einfahrt in den Stollen mit einer elektrischen Lok erfolgen. Auch soll es gerade für Kinder attraktiver werden. Mehr als nur passives Anschauen ist nach dem Umbau angesagt.

Nach anfänglichen finanziellen Problemen schaut es in Sachen Geld inzwischen gut aus. Laut dem modifizierten Kostenplan sind 83 000 Euro statt der ursprünglich geplanten 94 000 Euro nötig. Durch verschiedene Förderungen, die genutzt werden, bleibt für die Gemeinde davon nur noch ein Betrag von 15 000 Euro übrig, der aufgebracht werden muss. „Mit wenig Kosten kann etwas Schönes realisiert werden“, freute sich Vanni über dieses Schnäppchen für den Markt. 

Besonders lobte sie auch den Einsatz der Peißenberger. Die Knappen, die Museumsfreunde und die Bockerlbahner wollen sich nämlich auch bei dem weiteren Umbau tatkräftig beteiligen. „Ihr habt nicht nur die Ideen, sondern realisiert sie auch“, dankte Vanni den Helfern.

Von Ursula Gnadl

Meistgelesen

Weilheimer Gesundheitstag
Weilheimer Gesundheitstag
Fällaktion in Murnau
Fällaktion in Murnau
Musikalisch durch die KultUHRnacht
Musikalisch durch die KultUHRnacht
Begabtenförderung in Weilheim
Begabtenförderung in Weilheim

Kommentare