Steigenberger erhält Staatsmedaille für vorbildliches Engagement

Für Dorferneuerung viel getan

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Vertreter des Münchener Amtes für Ländliche Entwicklung und des Landratsamtes Weilheim-Schongau gratulierten im Gasthaus „Zum Dorfwirt“ zur Staatsmedaille. Von links: Josef Holzmann, Andrea Jochner-Weiß, Korbinian Steigenberger, Andreas Hennemann, Amtsleiter Georg Raum, Rolf Meindl und Peter Selz.

Haunshofen – Seit 2004 engagieren sich die Bürger der Wielenbacher Ortsteile Haunshofen und Bauerbach im Rahmen der Dorferneuerung. Bislang wurde ein gehöriges Stück Arbeit geleistet, darunter die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses, der Ausbau der Dorfstraße, der Neubau des Kanals und eines Bolzplatzes für die Dorfjugend.

Immer dabei, handwerklich wie organisatorisch, Bürgermeister Korbinian Steigenberger, der seit 2005 neben seinen sonstigen Auf- gaben als örtlich Beauftragter der Teilnehmergesellschaft tätig ist.

Am vergangenen Donnerstag wurde Steigenberger vom Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner mit der Staatsmedaille in Bronze ausgezeichnet. „Wir sind heute zur Übergabe der seltenen Auszeichnung (neun Medaillen für Persönlichkeiten in Oberbayern innerhalb dreier Jahre) in voller Mannschaft angereist“, betonte der Präsident des Amts für ländliche Entwicklung Georg Raum in seiner Laudatio. Raum würdigte den Einsatz Steigenbergers als vorbildlich in jeder Hinsicht. Er habe trotz seiner Verpflichtungen und Ehrenämter immer noch Zeit gefunden, persönlich an vorderster Stelle verantwortlich mitzuwirken. Darüber hinaus trete er in der Öffentlichkeit als Befürworter und Verfechter des bayerischen Dorferneuerungsprogramms auf und sehe die Ländliche Entwicklung als starken, effektiven Partner der Gemeinden.

Steigenberger bezeichnete die Auszeichnung als große Ehre, die er gern an alle Ehrenamtlichen weitergeben wolle, die sich im Rahmen der Dorferneuerung eingebracht hätten. Allein bei der Sanierung des Gemeinschaftshauses hätten die Freiwilligen rund 12 000 unentgeltliche Arbeitsstunden geleistet. Als Auftragsarbeit hätte die Gemeinde die Arbeit niemals bezahlen können.

Lob gab es auch für den Einsatz der Landfrauen, die die Helfer in dieser Zeit unentgeltlich mit schmackhaften Gerichten versorgt haben. „Unser Dorfleben war vorher schon hervorragend. Mit der Fertigstellung des Gebäudes ist es noch ein großes Stück besser geworden. Darum gebührt jedem ein Stück Medaille“, so Steigenberger. Abgeschlossen ist die Dorferneuerung noch lange nicht. Als nächstes Projekt soll das Nachbargebäude des Gemeinschaftshauses für die Musikkapelle, Trommler, den Trachtenverein und die Jugend umgebaut werden.

Von Georg Müller

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