Grund zur Freude

Stadtmuseum bekommt zwei echte Oehmanns – SPD-Ortsverein stiftet zeitgenössische Werke

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Freude über die „Arma Christi“ (v.li.): Dr. Tobias Güthner, Beate Oehmann, Dominik Streit, Horst Martin, Ingo Remesch und Petra Arneth-Mangano.

Weilheim – Lauter strahlende Gesichter sah man vor Kurzem im Weilheimer Stadtmuseum anlässlich der offiziellen Übergabe zweier neuer Werke. Im Rahmen der Aktion „Wünsch dir was“ hatte sich das Museum unter anderem zwei Werke der Weilheimer Künstlerin Beate Oehmann gewünscht, die nun übergeben wurden.

„Es ist ein echtes Glück, dass wir die Möglichkeit zu dieser Stiftung hatten“, freute sich SPD-Ortsvorsitzender Dominik Streit. Dem schloss sich auch Weilheims zweiter Bürgermeister Horst Martin an: „Wir sind stolz auf eine so berühmte Künstlerin in unseren Reihen, deren Kunstwerke erst kürzlich in Treuchtlingen und Amberg zu sehen waren.“

Auch Oehmann selbst empfindet es als Ehre, dass das Stadtmuseum ihre Werke – es handelt sich um zwei Schablonenarbeiten aus dem Zyklus „Arma Christi“ – will und die SPD-Kollegen sie gestiftet haben. Das Geld hierfür wurde übrigens zweckgebunden für diese Anschaffung gesammelt. „Ich gehe immer wieder in Kirchen und studiere die Kunst dort. Immer wenn mich ein Eindruck bewegt hat, kam er in mein Arbeitsbuch“, erzählte Oehmann. Durch die sich häufig wiederholenden Motive, wie die Leidenswerkzeuge, sei sie mehr oder weniger automatisch auf die Schablone gekommen. Und nun hängen die Bilder, die auf Papier gearbeitet wurden, im zweiten Stock des Museums. „Der jetzige Platz vor dem Fenster ist natürlich toll für die Wirkung“, so Museumsleiter Dr. Tobias Güthner, „wenngleich sie dort nicht bleiben werden, da es den Bildern schaden würde.“

Die Künstlerin selbst wird den Erlös nicht behalten; sie stiftet den Betrag für „Asyl im Oberland“.

Bianca R. Heigl

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