Stadtwerke erwirtschaften Überschuss im Haushaltsjahr 2012

Der Neubau kann kommen

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Sind zufrieden mit der Bilanz der Stadtwerke (v.li): Peter Müller, Markus Loth, Magus Nigg, Karl Neuner.

Weilheim – Bürgermeister Markus Loth ist zufrieden. „Die Zahlen bei unseren Stadtwerken stimmen”, freute er sich bei der Präsentation der Bilanz für das Wirtschaftsjahr 2012.

Auch über den derzeitigen Stand des neuen Gebäudes für die Stadtwerke berichtete er bei dieser Gelegenheit. „Bis 2015 wollen wir umgezogen sein“, zeigt sich auch Magnus Nigg, Vorstand der Stadtwerke, zuversichtlich. Auf dem Gelände des Betriebshofs in der Singerstraße soll dann ein Mischgebiet mit Wohnungen und Gewerbeflächen entstehen. Das Grundstück auf dem momentan der Edeka-Markt, der ebenfalls umzieht, steht, kommt hinzu. Für den Neubau in der Deutenhausener Straße wird viel Geld benötigt. Doch durch den erwirtschafteten Überschuss können die Stadtwerke einen Teil selbst finanzieren. 

Mit den Gewinnen (siehe Kasten), die neben den Bereichen Wasser und Abwasser auch der Betriebshof erzielte, kann der Neubau kommen. „Momentan befinden wir uns in der Planungs- und Findungsphase“, sagt Loth. Erst wenn alle Details abgestimmt seien, könnten die tatsächlichen Kosten geplant werden. Bei einem Wettbewerb gewann das Architektenbüro „Pussert und Kosch“ aus Dresden. Die ersten Bauarbeiten sollen schon in diesem Jahr beginnen.

1,2 Millionen Kubikmeter Trinkwasser verbrauchten die Weilheimer 2012. Für 1000 Liter berechneten die Stadtwerke einen Euro. Dank hoher Qualitätsstandards und regelmäßigen Kontrollen konnte die gute Qualität beibehalten werden, sagte Nigg. Im Bereich Abwasser kümmern sich die Stadtwerke um 107 Kilometer Rohre. Jährlich fließen durch diese 2,3 Millionen Kubikliter Abwasser. Dieses wird in der Kläranlage gereinigt, die auch Polling, Eberfing und Wessobrunn versorgt.

Von Ursula Gnadl

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