Weilheim verleiht Wirtschaftspreis

Standort-Oskar 2015 für Jürgen Bremicker

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Der frisch gekürte Preisträger Jürgen Bremicker (4.v.li.) mit Ehefrau Evelyn und v.li. Bürgermeister Markus Loth, Landratsvize Karl-Heinz Grehl, Max Lipp, Hans-Georg Geist, Gewerbeverband; Florian Lipp, Vorsitzender Standortförderverein; Standortförderer Stefan Frenzl.

Weilheim – Wird vor geladenem Kreis ein Preis vergeben, ist die zu ehrende Person oft schon im Bilde. Nicht so in Weilheim, wo der Standort-Oskar-Preisträger bis zuletzt streng geheim gehalten wird.

Wie im Vorjahr schon Max Lipp reagierte am Mittwoch auch Jürgen Bremicker (75) überrascht auf die Auszeichnung. Bevor er die Trophäe überreicht bekam, erfuhren die Gäste im Sparkassensaal, welche Kriterien für diesen „Oskar“ maßgeblich sind. So achtet die Jury darauf, dass der Preisträger unternehmerisch und ehrenamtlich den Standort stärkt, aktiv ausbildet, die Mitarbeiter fördert und ein Netzwerker ist. „Unternehmerischer Mut“ zeichnet ihn ebenso aus wie ein „nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg“. Gewerbeverbandsvorsitzender Hans-Georg Geist und Bürgermeister Markus Loth hoben dies in ihrer Begrüßung hervor.

Gewerbeverband und Standortförderverein, die den Preis vergeben und die Jury stellen, wollen damit verdiente Unternehmen öffentlich wertschätzen.

Die Firma Bremicker, so Laudator Max Lipp, ist Experte für Verkehrstechnik und in ihrer Branche deutschlandweit Marktführer. Um 1970 hat die Firma in Deutschland die erste Parkuhr vertrieben. Das heuer verliehene Gütesiegel „Top 100“ attestiert, dass Bremicker zu den 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand zählt. Mit 250 Mitarbeitern, davon 180 in Weilheim und der Rest in drei Zweigbetrieben, ist Bremicker einer der größten Arbeitgeber Weilheims. Vor zwei Jahren übergab der studierte Maschinenbauer und Wirtschaftsingenieur die operative Leitung an einen externen Geschäftsführer. Jürgen Bremicker bekleidet viele Ehrenämter, engagiert sich sozial und war seinen Mitarbeitern stets ein fairer Chef, charakterisierte ihn Lipp.

Seit 2011 ging der Weilheimer Wirtschaftspreis an Heidrun Brugger, Vereinigte Sparkassen Weilheim (Ehrenoskar), Hans Medele, K&L Ruppert, Klaus Bauer & Bauer Unternehmensgruppe, Max Lipp.

Vor der „Oskar“-Vergabe philosophierte Thomas Eckel über „des Deutschen liebstes Getränk und das nach Erdöl zweitwichtigste Handelsgut weltweit“. „Kaffee ist ein reiner Massenmarkt“, führte der Inhaber der Murnauer Kaffeerösterei GmbH aus, dessen Geschäftskonzept auf dem Einkauf hochwertiger, reiner Sorten direkt beim Bauern basiert. Kaffee wächst in 82 Ländern und wird hauptsächlich in den Sorten „Arabica“ und „Robusta“ angeboten, wobei ersterer kaum Koffein enthält und besser verträglich ist.

Maria Hofstetter

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