Dr. Fritz-Andreas Neidhart und Sepp Wiedemann erhielten Auszeichnung von Weilheimer Gewerbeverband und Standortförderung

Standort-Oskar ging heuer an zwei Preisträger

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Beim Standort-Oskar 2019 v. li. Markus Loth, Dietmar Ahl, Florian Lipp, Dr. Fritz-Andreas Neidhart, Sepp Wiedemann, Uta Orawetz und Hans-Georg Geist.

Weilheim – Die Spannung wurde, wie bei der Oscarverleihung in Amerika, bis zuletzt gewahrt.

Und auch mit der Verkündung der Besonderheit der diesjährigen Verleihung des Standort-Oskars, nämlich dass es zwei Preisträger gibt, ließen sich Hans-Georg Geist, erster Vorsitzender Gewerbeverband Weilheim e.V., und Florian Lipp, erster Vorsitzender Standortförderung Weilheim e.V., Zeit. In seiner Begrüßungsrede nannte Geist die Verleihung des Standort-Oskars, nach der Grundlage der Philosophie des Gewerbeverbands und des Standortfördervereins, ein „Juwel“ im Rahmen der Weilheimer Stadtkultur. Es gäbe „weit und breit“ keine vergleichbare Auszeichnung.

Im Anschluss an die Rede von Bürgermeister Markus Loth, der den Preis als „ganz was Besonderes“ bezeichnete, kündigte Lipp Tom Kratz, den ersten Vorsitzenden des ZaubererFünfSeenland e.V., an. Dieser berichtete in humoriger Weise vom Werdegang des „Strassen!Zauber!Festivals“ und wie er es schaffe, regelmäßig Künstler aus allen Ecken der Welt nach Weilheim zu bringen. Dabei laute das Zauberwort „Kontakte“. Kratz wusste zudem das Publikum mit einigen Tricks zu begeistern.

Und dann wurde es spannend: Zunächst erklärte Lipp, warum sich Standortförderverein und Gewerbeverband dazu entschlossen hätten, heuer zwei Standort-Oskars zu vergeben. Es gäbe eine sehr lange Liste mit Personen, die diese Auszeichnung „dringend verdient“ hätten, sagte Lipp. Um diese etwas zu verkürzen, durften sich heuer zwei Weilheimer freuen. Träger des Standort-Oskars 2019 sind Dr. Fritz-Andreas Neidhart von der Unternehmensgruppe Neidhart und Sepp Wiedemann vom Musikhaus Wiedemann. Die Laudatio auf Neidhart hielt Dietmar Ahl, Geschäftsführer Günter Bechtold GmbH und Gewinner des Standort-Oskars 2016, der bereits mit Neidharts Onkel und Vater zu tun hatte. Ahl bezeichnete den Weilheimer Unternehmer als Menschen, der Dinge direkt anspreche und sich zuverlässig an Absprachen halte. Für ihn würden immer noch „ein Wort und ein Handschlag“ gelten. Bei Hilfsanfragen würde Neidhart zwar zunächst „konkret nachfragen“ dann aber auch meist „konkret zusagen“. Die Märkte in der Peripherie würden für manche sicherlich „unliebsame Konkurrenz“ darstellen, allerdings würden dadurch auch viele Kunden nach Weilheim gelockt.

Die Laudatio für Wiedemann übernahm Uta Orawetz, Inhaberin der Reisebüros „Simader“ und „Weilheimer Reiseservice“ und Trägerin des Standort-Oskars 2018. Sie habe „ein bisschen Tränen“ in den Augen gehabt, als sie von Wiedemanns Sieg erfuhr, verriet Lipp im Vorfeld. Wiedemann lebe nach seinem Satz „Region nützen – Region stützen!“, sagte Orawetz. Unter anderem ist er Vorstand der Narrhalla Weilheim, die es „ohne ihn“ nicht mehr geben würde, im FUBSI-Organisationskomitee vertreten und sorgt bei verschiedenen Veranstaltungen für die Technik. Des Weiteren hob Orawetz Wiedemanns unermüdliche Hilfsbereitschaft und seine große Einsatzbereitschaft hervor.

Von Sofia Wiethaler

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