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Ein Oskar für »Miss Marienplatz«

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Gratulieren Uta Orawetz (mitte),der diesjährigen Preisträgerin des Standort-Oskars (v.li.): Florian Lipp, erster Vorsitzender Standortförderung Weilheim e.V.; Markus Loth, erster Bürgermeister; Karin und Michael Sendl, Vorjahressieger Biomichl und Hans-Georg Geist, erster Vorsitzender Gewerbeverband Weilheim e.V.. © Maria Lindner

Weilheim – Seit 1929 wird der Oscar in Los Angeles an Menschen verliehen, die etwas ganz Besonderes geleistet haben. Nicht ganz so medienpräsent, deshalb aber nicht weniger wichtig, ist der Standort-Oskar Weilheim, der BürgerInnen und Unternehmer für ihr besonderes Engagement in der Stadt Weilheim auszeichnet. Vergangenen Dienstag wurde dieser nun zum achten Mal verliehen.

Den Rahmen für Weilheims „Oskar-Nacht“ bildete dabei der Sparkassensaal am Marienplatz. Die vielen Gäste, darunter ehemalige Preisträger, Vertreter der Stadt und Unternehmer, lauschten gespannt den Worten von Florian Lipp, erster Vorsitzender Standortförderung Weilheim e.V. und Hans-Georg Geist, erster Vorsitzender Gewerbeverband Weilheim e.V., die den bis dahin streng geheimen Gewinner verkündeten. Die Philosophie des „Standort-Oskars“ bestehe laut Geist darin, ein Unternehmen oder Personen zu würdigen, die sich in „besonderer Weise“ für eine bessere Lebensqualität und für das Gemeinwohl in der Kreisstadt einsetzen. Die Geehrten nehmen eine „Vorbildfunktion ein, die zur Nachahmung anregen soll“. Von den Mitgliedern des Gewerbeverbandes und der Standortförderung seien wieder zahlreiche Vorschläge für potenzielle Preisträger an die Jury eingegangen, so Lipp. Ein Name sei dabei die letzten Jahre immer wieder gefallen und zwar jener der Inhaberin der beiden Reisebüros „Simader“ und „Weilheimer Reiseservice“: Uta Orawetz.

Das freute auch Vorjahressieger Michael Sendl (Biomichl), den bereits vor einem Jahr die Sorge umtrieb, eine Laudatio für den diesjährigen Gewinner halten zu müssen. „Als ich erfahren habe, dass es die Uta wird, habe ich mich gefreut.“ Die Weilheimerin sei eine „unglaublich engagierte Person“. Neben dem Stadtrat, dem sie bereits seit zwölf Jahren angehört, kümmert sie sich um die Städtepartnerschaft und um Veranstaltungen.Orawetz ist zudem Mitglied im Verkehrs- und Rechnungsprüfungsausschuss, im Arbeitskreis Leitbild/Weilheimer Agenda 21 und im Verwaltungsrat Kommunalunternehmen Stadtwerke. Außerdem ist sie Vertreterin für den Fachbeirat Tourismus der Verbandsversammlung des Tourismusverbandes Pfaffenwinkel. Ihre Aufgaben erledige sie dabei mit „viel Leidenschaft und Ausdauer“ und lässt „nicht locker, für ihre Überzeugungen zu kämpfen“. Auch Aktionen wie die „Weilheimer Lesepause“ oder „Weilheim blüht“ seien auf Initiativen der Geschäftsfrau entstanden. Der Marienplatz sei dabei ihr „zweites Wohnzimmer“. „Wir sollten Uta noch den Titel Miss Marienplatz verleihen“, so Sendl. Ihr Herz hänge aber vor allem an dem Projekt „Aktion Schule für Afrika“, wodurch dort eine Schule mit dem Namen Weilheim entstehen soll.

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Der Lichtkunstverein Weilheim e.V. erhielt in diesem Jahr den "Sonder-Oskar". © Maria Lindner

Eine Besonderheit in diesem Jahr war die Verleihung des „Sonder-Oskars“ an den Lichtkunstverein Weilheim e.V., der das Lichtkunstfestival zum zweiten Mal auf die Beine gestellt hat. Dadurch sei Weilheim auf die „internationale Karte“ gekommen, so Lipp. Passend dazu gewährte der internationale Lichtkünstler Philipp Geist, gebürtig aus Weilheim, einen Einblick in seine beeindruckenden Arbeiten.

Von Maria Lindner

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