350 Starter auf der Strecke – Neues Aulauf-Konzept des TSV Weilheim bewährt sich

„Runderneuert“ und mit deutlich mehr Angeboten präsentierte sich der Hans-Bayerl-Gedächtnislauf, besser bekannt als Aulauf, in diesem Jahr. Das neue Konzept der 75. Jubiläumsauflage kam offensichtlich gut an.

350 Läufer und Walker und damit doppelt so viele Teilnehmer bevölkerten die idyllische Strecke rund um den Auweiher. „Wir sind sehr zufrieden“, lautete anschließend das positive Fazit des TSV-Präsidenten Dieter Pausch, der selbst die 1500 Meter und acht Kilometer Walking-Strecke in Angriff genommen hatte. Bei ersterer Distanz ging Platz eins an Markus Brennauer (TSV Penzberg). Der Seriensieger der letzten drei Jahre war beim Saisonauftakt der Läufer auch diesmal nicht zu schlagen und gewann in 4:15,00 Minuten. Er verwies seinen schärfsten Verfolger German Hehn (TSV 1860 München) auf Platz zwei. Hehn sicherte sich dafür den Bewerb über 3000 Meter in 9:46,02 Minuten. Knapp eine halbe Minute dahinter landete Christian Kuffer (TSV Penzberg) auf Position zwei. Die erstmals ausgetragene zehn Kilometer-Distanz gewann Daniel Lenz (LG Weinstadt) in 32:22,0 vor Roland Attenberger (SC Huglfing). Bei den Damen ging der Sieg an eine Lokalmatadorin. Gertrud Sedlmayr (Post SV Weilheim) lag fünf Sekunden vor der schärfsten Verfolgerin. Wesentlich größer war der Vorsprung von Regina Bauer (TSV Penzberg), die bei den Damen die 1500 Meter für sich entschied. Etwas ruhiger ließen es die erstmals vertretenen Nordic Walker angehen, wobei sich die Schnellsten nicht an den Aufruf einer Teilnehmerin hielten, die kurz nach dem Start gefordert hatte: „Nicht so schnell da vorne.“ Bei den Männern holte Pietro Maribile, bei den Damen Andrea Grabmeir den Sieg. Davor waren viele Kinder und Nachwuchsläufer mit viel Einsatz auf den verkürzten Strecken unterwegs. Großer Beliebtheit erfreute sich das Rahmenprogramm unter anderem mit einer Slack-Line-Area. Das Wetter spielte mit, erst am Schluss setzte Regen ein,der für manchen Läufer eine willkommene Abkühlung war. Für die meisten zählte am Ende weniger die erreichte Platzierung als viel mehr das olympische Motto: „Dabei sein ist alles.“

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