Floß und Kreuz am Dietlhofer See entfernt – Stege nicht benutzbar

Bis auf weiteres gesperrt

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Auch Flöße und Badestege am Kirnberger und Eizenberger Weiher sind nicht mehr zu nutzen, wie die Stadt Penzberg mitteilte.

Weilheim – 30 Grad, strahlender Sonnenschein und perfektes Badewetter: Da würde man doch am liebsten gleich in einen See springen – die Wasserratten am Dietlhofer See müssen das in Zukunft wohl auch, da die Stege gesperrt wurden.

Grund ist ein Urteil des Bundesgerichtshofes zur Verkehrssicherungspflicht und Haftung in Bädern und an öffentlich zugänglichen Seen, weshalb derzeit Stege, Sprungtürme oder auch Flösse in Frage gestellt werden. Im Umkreis von Weilheim wurden so in verschiedenen Bädern und Seen durch die zuständigen Gemeinden solche Einrichtungen abgebaut oder gesperrt.

Auch der Stadtrat befasste sich in seiner jüngsten Sitzung, auf den Dietlhofer See bezogen, mit dieser Thematik. Derzeit wird der Sachverhalt noch juristisch, wie auch über den kommunalen Haftpflichtversicherer und die kommunalen Spitzenverbände geprüft, um eine für die BürgerInnen als auch die Stadt tragbare Lösung zu finden. „Aus sicherheits- und haftungsrechtlichen Gründen sah sich der Stadtrat jedoch leider gezwungen, als temporäre Sofortmaßnahme das Floß und das Kreuz aus dem See zu entfernen“, teilte die Stadt mit. Gleichzeitig werden die Stege gesperrt und dürfen bis auf weiteres weder zum Eingang in den See noch zum Springen genutzt werden. Die Stege sollen auf ihre Standsicherheit und die notwendigen Wassertiefen im Absprungbereich kontrolliert werden.

Von Kreisbote

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