Vereinigte Sparkassen Weilheim schafft Plattform für Stiftungen

Stiftergemeinschaft auf den Weg gebracht

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Bürgermeister Markus Loth unterzeichnet die Urkunde, li. Josef Koch, Vostandsvorsitzender Sparkassen, re. Stiftungsberater Dieter Weiser, Deutsche Stiftungstreuhand AG.

Weilheim – Von einem „historischen Moment“ sprach Sparkassenchef Josef Koch (li.), als Bürgermeister Markus Loth (mi.) am Montag in seiner Funktion als Vorsitzender des Sparkassen-Verwaltungsrates die Errichtungs- urkunde für die Stiftergemeinschaft der Vereinigten Sparkassen im Landkreis Weilheim unterzeichnete.

BürgerInnen können jetzt mit ihrem Vermögen ab einem Betrag von 25 000 Euro eine eigene Namensstiftung mit individueller Zweckbestimmung gründen oder gemeinnützige Projekte aus verschie- denen Bereichen in der Region mit einer Zustiftung oder Spende unterstützen (wir berichteten). Neben Weilheim und Penzberg (Gründungskapital je 100 000 Euro) haben sich Peißenberg, Huglfing und Bernried (je 60 000 Euro) der Stiftergemeinschaft angeschlossen, weitere Kommunen sind an einem Beitritt interessiert. Pro Gemeinde legt die Sparkasse 10 000 Euro Zuschuss drauf. Immer mehr Bürger, berichtete Loth, möchten schon zu Lebzeiten geregelt wissen, dass ihr Vermögen nach dem Tod einem gemeinnützigen Zweck in der Heimat zugeführt wird. Loth hält die Stiftergemeinschaft für eine „ideale Lösung“. Die Finanzquelle ist auf lange Zeit angelegt. Das Stiftungsvermögen bleibt dauerhaft erhalten, die erste Ausschüttung erfolgt nach vier Jahren. Über die Verwendung der Erträge entscheidet ein Stiftungskuratorium, dem neben dem Bürgermeister vier Gemeinderäte angehören.

Maria Hofstetter

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