Rot blinkende LEDs im Taxi-Schild – Was ist zu tun?

Zum Glück nur ein Fehlalarm

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Wie verhält man sich richtig bei einem "stillen Alarm"?

Landkreis – Als ein Verkehrsteilnehmer am Montag um 16.52 Uhr auf der Staatsstraße 2058 in Richtung Peißenberg fuhr und ein Taxi mit eingeschaltetem „stillen Alarm“ sah, handelte er richtig: Er meldete dies sofort der Weilheimer Polizeiinspektion (PI).

Eine Streife suchte daraufhin die Straße nach dem Fahrzeug ab und stellte um 17.20 Uhr das Taxi, welches bereits wieder in Richtung Weilheim unterwegs war und immer noch den „stillen Alarm“ eingeschaltet hatte.

Die Kontrolle ergab, dass eine Fehlbedienung für den Alarm ursächlich gewesen war. Der Taxifahrer war mit diesem Alarm von Weilheim nach Böbing und wieder zurück gefahren. Da bei der PI nur die eine Meldung über den Alarm eingegangen war, schließt der stellvertretende PI-Leiter Bernd Schewe daraus, dass die Bevölkerung über diese Warnausrüstung wenig Bescheid weiß.

Ein Taxi-Alarm – ob als lauter Hupton oder „still“ in Form blinkender Schilder und LEDs – dient grundsätzlich dem Schutz des Fahrers und ist als Hilferuf zu verstehen, wenn dieser sich in einer bedrohlichen Situation befindet. Der Alarm wird vom Fahrersitz aus ausgelöst. Wer ihn wahrnimmt, sollte die Polizei verständigen.

Polizeisprecher Schewe erklärt: „Bei älteren Fahrzeugen ohne integrierte LEDs im Taxi-Schild kann das komplette Schild blinken. Bei dem in dem beschriebenen Fall angehaltenen Taxi blinkten rote LEDs über die ganze Strecke.“

Von Kreisbote

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