Tricks, Feuershows und Cocktails

Sechs Straßenzauberer der Spitzenklasse faszinierten zwei Tage lang ihr Publikum

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Verblüffende Tricks und großes Können zeichneten die sechs Magier des Zauberfestivals aus. Hier die atemberaubende Show von „Caro Feuerfee“.

Weilheim – Nein, Tom Kratz, der Sprecher der ZaubererFünfSeenLand, das Amt für Standortförderung und der Standortförderungsverein hatten vorab nicht zu viel über die Qualität der Straßenzauberer versprochen.

Die sechs Künstler aus aller Welt verzauberten das Weilheimer Publikum am Wochenende mit ihrem Können – was sich durch kräftigen Applaus und großzügiges Hutgeld zeigte. „Meister Eckart“ verkörperte zum Beispiel düster geschminkt und mit sonorer Stimme den Typ mittelalterlicher Straßenzauberer. Bei seinen Tricks – verschwindende und wiederauftauchende Papierkügelchen, Konzentration dunkler Magie in Kokosnüssen und der Demonstration eigener Feuerfestigkeit – bekamen Kinder wie Erwachsene große Augen. Eine ganz andere Form der Unterhaltung wählte sein Kollege aus Irland „Professor Plunger“. Er bot eine Show, die sich auf seine und die Haare des Publikums konzentrierte. Mit Riesenkamm, ebensolcher Bürste und auch mal mit seinen Händen, verpasste er einigen Zuschauern neue Frisuren. Plunger zog das Publikum ohne große Worte in seinen Bann.

Zauberfestival Weilheim Bildergalerie

 © Georg Müller
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Je dunkler es wurde, desto mehr setzten die Zauberer auf die Wirkung des Feuers. „Caro Feuerfee“ war die erste mit ihrer Show in der Schmiedstraße. Schon während der ersten Vorbereitungen gab es aufgrund der vielen Zuschauer kaum ein Durchkommen in Richtung Innenstadt. Ihr Tanz mit langen Feuerseilen- und Fächern faszinierte die Zuschauenden aller Altersgruppen. Ähnlich feurig waren die Darstellungen des Vielseitigkeitskünstlers „Kaa“. Seine spektakuläre Lichtershow auf dem Marienplatz ließ Zeit und Raum vergessen. Außergewöhnliches zeigten auch der Brasilianer „The PikaPau“ mit rollenden, schwebenden Glaskugeln und der Katalane „Pau Segales“ mit unfassbaren Kartentricks. Gezaubert wurde ebenfalls im Zirkuszelt und der dort untergebrachten Open Stage.

Zum Treff der Gäste mauserte sich die Sparkasse mit ihren Spezialcocktails (wie Sex in the Bank) und Rockmusik in der frühen Freitagnacht. Bereits ab 18 Uhr war hier volles Haus. Das Highlight bildete Freitagnacht der Lichterzauber in der Oberen Stadt. Die stille Atmosphäre bildete den ruhigen Gegenpol zur quirligen Innenstadt. Ab 20 Uhr markierten hunderte Fackeln den Weg des Bachs vom Haus der Vereine bis zum Rathausplatz. An diesem Abend wurden zahlreiche Wünsche mit Lichtern auf den Weg gebracht. Das Finale des Zauberfestivals war wie im Vorjahr das Abschluss-Varieté im Stadttheater. „Das ist super gelaufen. Unsere Künstler wurden toll empfangen, es herrschte eine tolle Atmosphäre, die sich in großzügigem Hutgeld niederschlug“, resümierten die Veranstalter Tom Kratz, Jutta Liebmann und Stefan Frenzl zufrieden.

Von Georg Müller

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