Herbstlich bunt aufgespielt

Sechs Musikgruppen, viel Applaus und eine besondere Zugabe bei »Da Summa is uma«

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Auch das Duo Hornsteiner/Kriner zeigte vollen Einsatz.

Weilheim – Das Herbstsingen in der Stadthalle hat Tradition. Die Veranstaltung ist regelmäßig ausverkauft und die Musikfreunde kommen aus dem ganzen Oberland.

Auch in diesem Jahr gab es kaum freie Plätze im Saal. Mit Spannung war von den Stammgästen der Wechsel an der Spitze des ausrichtenden Heimat- und Trachtenvereins (Vorstand, Veranstalter, Moderator) erwartet worden, doch die neue Leitung meisterte die Situation trotz etwas Herzklopfen souverän. Bereits bei der Auswahl der sechs Musikgruppen – „Doiwinkl Musi“, „Vilsleiten Musi“, „Lindmair Dreigesang“, „Bolzwanger Dreigesang“, Duo „Hornsteiner/Kriner“, „Bolzwanger Geigenmusi“ – zeigte der Verantwortliche Friedl Entenmann eine glückliche Hand. Das traf auch auf Moderator Siegi Götze zu.

Locker begrüßte der ebenfalls neu im Amt des ersten Vereinsvorsitzenden agierende Martin Schwarzenbrunner die Gäste. „Als ich aufs Podium gegangen bin, da hab‘ ich gespürt, dass das gut lauft zwischen euch und mir“, sagte er und erhielt herzlichen Applaus. Den gab es auch nach jedem Stück. Es wurde aufgespielt, gesungen und gejodelt, mal männlich kräftig von den Mittenwaldern Hornsteiner und Kriner, mal hell und frisch vom Lindmair Dreigesang. Die herbstlich bunt gemischte Lied- und Stückauswahl, wie „Geht da Summa wieda uma“ und „Wann die Herbstblattlan fallen“, ging direkt ins Herz. Zwischen den Auftritten unterhielt Siegi Götze mit Anekdoten über geizige Bauern und pfiffige Musikanten. Er erklärte nebenbei die Unterschiede zwischen Ober- und Niederbayern anhand von Odelwägen und erntete dafür Lacherfolge.

Beim vorletzten Stück war das Publikum gefordert. Das Lied: „Ich bin a Bauerndirn und brauch mich nicht genieren“ wurde mit Hilfe des Moderators gemeinsam gesungen, im zweiten Anlauf klappte es fast perfekt. „Was sind die Fischer-Chöre gegen euch“, lobte er.

Die langjährige Veranstalterin des Herbstsingens, Rosemarie Schmid, erfuhr zum Schluss in Form eines Ständchens eine besondere Ehre. Das nächste Herbstsingen „Da Summa is uma“ kann kommen.

Von Georg Müller

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