Zweimal die Woche bei der AWO am Mittleren Graben

Suppe zum Aufwärmen

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Ein Hauch Puderzucker darübergestreut und fertig sind die Reiberdatschi. „Das ist Thomas Hillichs Revier“, lobt Gerhard Trautinger (re.) den Koch. Montag und Freitag ist die Suppenküche von 11.30 bis 13 Uhr geöffnet.

Weilheim – Bratwürstel mit Kartoffelbrei, Salat und zum Nachtisch Reiberdatschi mit Apfelmus: „Bis auf die Würstel ist alles selber gemacht“, tönt es fröhlich aus der AWO-Küche. Dort bereitet Thomas Hillich wie jeden Mittwoch den Mittagstisch zu. Seit 29. Januar steht der gelernte Koch auch montags und freitags am Herd: Für die Suppenküche, welche die AWO für Menschen mit geringem Einkommen eingerichtet hat.

Die AWO möchte mit ihrem neuen Angebot vor allem ältere Menschen und Alleinerziehende mit Kindern unterstützen. In der kalten Jahreszeit gibt es bis Ende März am Mittleren Graben 5 zweimal die Woche Suppe oder ein Eintopfgericht (Anmeldung nicht erforderlich). „Jeder, der Hunger hat, darf sich bei uns kostenlos aufwärmen“, so der Ortsvorsitzende Gerhard Trautinger. Wer freiwillig einen Obolus geben möchte, kann ihn in ein Sparschwein einwerfen.

„Es ist keine Schande, hierher zum Essen zu kommen“, sagt Trautinger. Beim „sozialen Mittagstisch“ für einen Euro sind unter den acht bis 15 Frauen und Männern etliche Gäste, für die das Treffen von 12 bis 13 Uhr zu einer Art Stammtisch geworden ist. Mit lebhaftem Austausch – am liebsten über Fußball. In dem ehrenamtlichen AWO-Team engagiert sich auch Trautingers Tochter Kerstin. Gäste mit Migrationshintergrund sind übrigens kaum unter den Besuchern.

Von Maria Hofstetter 

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