Corona-Pause gut genutzt

SV Wielenbach bringt sportliche Infrastruktur auf Vordermann

Die Verantwortlichen des SV Wielenbach auf dem neuen Stockschützenplatz.
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Die Verantwortlichen des SV Wielenbach auf dem neuen Stockschützenplatz (v.li.): Christoph Wiedemann (Abteilungsleiter Fußball), Stefan Popp, Raimund Lengenleicher, Zweite Vorsitzende Tanja Lautenbacher und Angelika Nirschl (Abteilungsleiterin Volleyball).
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Wielenbach – Nicht untätig war der SV Wielenbach in der Corona-Zeit. Der Sportverein, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feiert, brachte die formelle und sportliche Infrastruktur auf Vordermann. 

Noch im Herbst vergangenen Jahres wurde eine neue Satzung und Vereinsordnung beschlossen. Zudem wurde auf dem Sportgelände am Grünbach einiges erneuert und investiert. „Wir haben die Flutlichtanlage am Trainings- und Beachvolleyballplatz auf LED umgestellt“, berichtete SVW-Vorstand Stefan Popp bei einem Ortstermin. „Die Leuchten waren uralt und mit den Neuen sparen wir viel Strom, sofern sie denn mal angeschaltet sind.“ Gute 28 000 Euro kostete die Maßnahme, bei der der Verein über die Hälfte durch den BLSV, den Bund und die Gemeinde gefördert bekam.

Auch beim Fußballplatz wurde Hand angelegt. Drainagen reinigen und Unebenheiten beseitigen schlugen mit rund 10 000 Euro zu Buche. Das größte Projekt, das auch am deutlichsten ins Auge sticht, war die Erneuerung der Stockbahnen. Auf den alten Asphaltbahnen, in die 2 800 Löcher gebohrt wurden damit das Oberflächenwasser ablaufen kann, wurde Pflaster verlegt. „Jetzt sind wir auf dem Stand der Zeit“, berichtete SVW-Stockschützenchef Raimund Lengenleicher. Dem Verein stehen jetzt sieben bestens zu bespielende Bahnen zur Verfügung. Bei den Kosten für die Bahnsanierung blieb der SVW mit 42 000 Euro deutlich unter den Schätzungen. „Das war nur möglich, weil wir in Zusammenarbeit mit den beteiligten Baufirmen 680 Stunden Eigenleistung einbrachten.“ Lengenleicher freute sich über die große Unterstützung durch die Helfer aus dem Verein für das Projekt, bei dem zum Abschluss auch noch die Flutlichtmasten versetzt wurden, um den neuen Platz optimal auszuleuchten. „Mein herzlicher Dank geht an alle Helfer, aber auch an die Gemeinde, die uns sehr gut unterstützte“, lobte Popp.

Ganz abgeschlossen ist das Sanierungsthema beim SVW damit aber nicht. Jetzt soll noch das Vereinsheim in Angriff genommen werden. Geplant sind dabei der Umbau und die Erweiterung des Saals in Richtung Westen sowie der Bau eines barrierefreien Zugangs, einer Außentreppe zum Sportplatz und eines Fahrradabstellplatzes. „Da sind wir aber noch am planen und prüfen“, erklärte Popp. Erste Kostenschätzungen gehen von etwa 150 000 Euro für diese Maßnahmen aus. „Die Gemeinde hat dazu bereits einen Zuschuss von einem Drittel signalisiert“, berichtet Popp, der zudem eine Förderung durch den BLSV erwartet. „Wir haben also noch einiges vor“, schloss der SVW-Vorsitzende.

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