Szenenreigen vor historischer Kulisse - "Kleines Pollinger Welttheater" startet nach verregnetem Auftakt

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MARIA HOFSTETTER, Polling - Ein beeindruckender Reigen an Bildern und Szenen sollte die bewegte Vergangenheit und insbesondere die letzten 1000 Jahre von Polling aufleben lassen. Doch das Vorhaben gestaltete sich für die Veranstalter fast genauso dramatisch wie die Geschichte des Ortes selbst. Das miserable Wetter hatte den Terminplan für das „Kleine Welttheater“ völlig durcheinander gewirbelt, Generalprobe wie Premiere mussten ausfallen. Die erste öffentliche Aufführung am vergangenen Samstag war für die Teilnehmer deshalb die erste, bei der die gesamte Szenenfolge ohne Unterbrechung gespielt werden konnte. Es schien wie eine kleine Wiedergutmachung der für`s Wetter verantwortlichen Mächte, dass sich der letzte Regenschauer pünktlich verflüchtigte, und Publikum und Schauspieler die zweistündige Zeitreise in trockenen Kleidern überstanden. Mit einem naturgemäß begrenzten Budget einen schier unerschöpflichen Schatz an Geschichte zur Schau zu stellen ist eine riesen Herausforderung. Die Begeisterung und der bewundernswerte Elan von Regie, Bürgern, Vereinen und Unternehmen machten es möglich: In der von Andreas Arneth erdachten, auf historischen Quellen basierenden Rahmenhandlung wurde eine in Zahl und Ausstattung beachtliche Reihe geschichtlicher Szenen zum Leben erweckt. Menschenmassen wogten über die Bühne, Pferde galoppierten vorbei, zogen Kutschen und trugen Majestäten aus vergangener Zeit, Oldtimer knatterten Abgaswolken verströmend um die Ecke, und bei aller Dramatik kamen – wie im richtigen Leben – komödiantische Einlagen nicht zu kurz. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie im Kreisboten Weilheim-Schongau vom 28. Juli.

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