Grundstein für Tabalugahaus der Peter Maffay Stiftung auf Gut Dietlhofen gelegt

Inmitten eines kleinen Paradieses

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Beim Vergraben der Zeitkapsel Peter Maffay (vorne) zusammen mit dem Tabaluga Maskottchen und v. li. Jan Hendrik Goldbeck und Albert Luppart.

Weilheim – Mit etwas Phantasie könne man die Kinder schon hören, die „hierher“ kommen sollen, sagte Peter Maffay bei der Grundsteinlegung für das Tabalugahaus auf Gut Dietlhofen.

Zusammen mit Jan Hendrik Goldbeck, Geschäftsführer der Goldbeck GmbH, die das Haus errichtet und den Neubau auch finanziell unterstützt, und Albert Luppart, Geschäftsführer der Peter Maffay Stiftung, erledigte der Rockmusiker nicht nur die ersten Spatenstiche des Bauvorhabens, sondern vergrub auch eine Zeitkapsel. In ihr befinden sich Dinge wie aktuelle Münzen, eine Broschüre der Stiftung und eine Tageszeitung mit dem Datum der Grundsteinlegung.

Peter Maffay legt Grundstein für Tabalugahaus

Das vierte Kinderhaus der Peter Maffay Stiftung soll bereits im Herbst dieses Jahres übergeben werden. Im Dezember könnten laut der Bauzeitplanung vielleicht schon die ersten Kinder in die Einrichtung kommen, sagte Luppart. Das komplett barrierefreie Tabalugahaus bietet für 14 Personen Raum. Es läge inmitten eines kleinen Paradieses, so Maffay. In dem Haus können benachteiligte und traumatisierte Kinder und Jugendliche mit ihren Betreuern eine Auszeit nehmen.

Zur Grundsteinlegung waren auch Vertreter der Stadt Weilheim und der zuständigen Behörden gekommen. Angelika Flock, Weilheims dritte Bürgermeisterin, sprach Maffay ihre höchste Anerkennung für sein Engagement aus. „Ich wünsche mir, dass sich die Kinder hier wirklich wohl fühlen.“ Mit dabei waren auch Fans des Rockmusikers. Alfred Thiel, der schon über 200 Konzerte Maffays besucht hat, kam mit zwei weiteren Fans dafür sogar aus dem Raum Stuttgart angereist.

Neben dem Tabalugahaus ist auch ein Begegnungszentrum vorgesehen, sagte Luppart. Zunächst gebe es eine interne Planvorstellung, danach würde man an die Behörden herantreten. In dem Zentrum sollen die Kinder Vorführungen machen können. Aber auch andere Veranstaltungen wie kleine Konzerte, zum Beispiel von Maffay oder Bands aus der Gegend, sollen Platz finden. Das Begegnungszentrum soll für die Kinder, die dort untergebracht sind, und in einem überschaubaren Rahmen auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein, so Luppart. Des Weiteren ist ein Sportplatz in Planung, für den bereits eine Baugenehmigung vorliegt.

Von Sofia Wiethaler

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