Starke Leistung

Bundesliga: Fünf erste Plätze für BMX-Team Peißenberg

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Die Konkurrenz fährt hinterher: Paula Schaberl gewann in Berlin beide Bundesligaläufe

Peißenberg – Der weite Weg hat sich gelohnt: Sechs FahrerInnen des BMX-Teams Peißenberg gingen bei den Bundesligaläufen in Berlin an den Start und konnten auf nationaler Ebene ihre Topform unter Beweis stellen.

Dabei erwies sich die BMX-Bahn im Mellowpark durchaus als Herausforderung für die mehr als 250 gemeldeten BMX-Cracks. Mit über 400 Metern ist sie eine der längsten Bahnen Deutschlands und verlangt neben fahrerischem Können vor allem eine gute Kondition.

Aber die Leistung der Peißenberger konnte sich sehen lassen, denn mit fünf ersten Plätzen, zwei weiteren Stockerlplätzen und guten Platzierungen im nationalen Vergleich konnte das BMX-Team mehr als zufrieden sein. Miriam Thumann, seit diesem Jahr in der Lizenzklasse Girls 11/12 unterwegs, zeigte schon in den ersten Rennen dieser Saison dass mit ihr zu rechnen ist. Am ersten Tag verpasste sie mit dem vierten Platz noch knapp das Stockerl. Beim Sonntagslauf gab sie richtig Gas – der Lohn war der erste Sieg als Lizenzfahrerin und das auch noch in einem Bundesligarennen. Für Paula Schaberl lief in Berlin alles rund. Obwohl sie in dieser Saison als Jahrgangsjüngere in der Klasse Girls 13/14 startet, konnte sie sich in den Vorläufen und beiden Finals mit starken Starts von Beginn an an die Spitze des Feldes setzten. So fuhr sie an beiden Tagen als Erste durchs Ziel. Auch Franzi Lengger präsentierte sich in Topform. Als Doppelstarterin am Samstag gewann sie in der Klasse Cruiser weiblich und bei den Girls 15/16 erreichte sie den zweiten Platz. Am Sonntag konnte sie ihre Leistung dann noch einmal steigern und fuhr auch bei den Girls 15/16 als Erste durchs Ziel.

Auch die Jungs zeigten, dass sie auf nationaler Ebene ein Wörtchen mitzureden haben. Für Benedikt Bichlmeyr begann das Bundesligawochenende zunächst mit einem Dämpfer. Nach einem starken Vorlauf am Samstag konnte er im zweiten Vorlauf einem gestürzten Konkurrenten nicht mehr ausweichen, kam selbst zu Fall und konnte das Rennen nicht zu Ende fahren. Am Sonntag zeigte der Peißenberger dann aber, dass er auch als Jahrgangsjüngerer in der Klasse Boys 11/12 mithalten kann und erreichte einen den fünften Platz im B-Finale. Auch für Trainer David Rosenbaum sprangen in Berlin gute Platzierungen heraus – in der Klasse Boys 15/16 erreichte er die Plätze sechs uns drei in den B-Finals.

Für Jakob Lengger, ebenfalls Boys 11/12, ging in Berlin ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. An beiden Tagen dominierte er die Vorläufe und qualifizierte sich in den Halbfinals für die Finalläufe. Während er sich am Samstag noch mit dem vierten Platz zufrieden geben musste, fuhr er am Sonntag als Dritter durchs Ziel.

Von Kreisbote

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