Umzug

Teststrategie 2.0 bald in der Murnauer Teststation

Rolf Beuting, Sabine Pargger, Alice Tenhagen und Mitarbeiterin Eva-Maria Heinz.
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Stellen die Testräumlichkeiten in der Bahnhofstraße 23 vor: (v.li.) Rolf Beuting, Sabine Pargger, Alice Tenhagen und Mitarbeiterin Eva-Maria Heinz.

Murnau – Seit dem 17. Oktober ist die Teststation Murnau aufgrund der sinkenden Temperaturen in der Bahnhofstraße 23 zu finden. Das Angebot wird weiterhin rege genutzt und soll in Zukunft um Antikörpertests erweitert werden.

Kalte Temperaturen können die Ergebnisse von Covid-Tests verfälschen, daher konnte die Teststation nicht in dem Drive-In-Zelt am Volksfestplatz bleiben. Sie steht den Menschen nun in den Räumlichkeiten der Bahnhofstraße 23 zur Verfügung.

Auch die Mitarbeiter und die Testenden freuen sich, dass sie nun im Warmen sind. Zudem könne so der Hygienestandard leichter eingehalten werden, so Alice Tenhagen, die Regionalleitung Süd bei Intervivos, der durchführenden Firma. Seitdem die Covid-Tests kostenpflichtig sind, ist die Zahl der zu testenden Personen pro Tag etwa um die Hälfte gesunken. Trotzdem sind die Zahlen nach wie vor hoch und deuten auf ein reges Interesse hin. Sabine Pargger, die Teststellenleiterin in Murnau, erläutert: „Es werden bei uns über 100 Schnelltests und im Schnitt zehn bis elf PCR-Tests am Tag durchgeführt.“ Die Menschen seien insgesamt sehr froh über das Angebot vor Ort.

Bürgermeister Rolf Beuting freut sich ebenfalls darüber, dass nach wie vor die Möglichkeit besteht, sich in Murnau testen zu lassen: „Es ist toll, dass die Menschen zum Testen nicht weit fahren müssen und das Angebot hier weiter ausgebaut wird. Grundsätzlich ist meiner Meinung nach dennoch das Impfen die erste Pflicht der Stunde“. Der nächste Schritt ist, in der Murnauer Teststation zusätzlich Antikörpertests anzubieten. Das wollen die Teststationsbetreiber bald ermöglichen, bis dahin müssen noch rechtliche Grundlagen geklärt werden.

Pargger und Tenhagen sind der Meinung, dass es trotz einer Impfung wichtig ist, solch einen Test durchzuführen, da die Impfung keine hundertprozentige Absicherung bieten kann. „Wer seinen Antikörperwert kennt, kann die eigene Situation besser abschätzen“, sagt Regionalleiterin Tenhagen. So könne auch die Notwendigkeit einer dritten Impfung eingeschätzt werden. Beuting sieht die Entwicklung sehr positiv: „Die Antikörpertests werden die Teststrategie 2.0 sein. Deswegen ist das genau der richtige Weg!“

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