Treffpunkt Gesundheit

Therapiezentrum PRO lädt zum Aktionstag ein

Thomas Lippmann, Karin Hosse, Dr. Uwe Bellinghoven und Ingrid Haberl.
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Freuen sich auf den „Treffpunkt Gesundheit“: (v.li.) Thomas Lippmann, Karin Hosse, Dr. Uwe Bellinghoven (medizinischer Reha-Leiter) und Ingrid Haberl.
  • Bernhard Jepsen
    VonBernhard Jepsen
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Peißenberg – Das Therapiezentrum PRO (Prävention-Rehabilitation-Oberland) im Rigi-Rutsch‘n-Betriebsgebäude präsentiert sein Leistungsspektrum: In Kooperation mit der Krankenhaus GmbH lädt die ambulante Tagesklinik am kommenden Samstag, 31. Juli, zwischen 10 und 17 Uhr zum „Treffpunkt Gesundheit“ ein.

+++ Update vom 29. Juli +++

Der Gesundheitstag am 31. Juli musste aufgrund der vorhergesagten Unwetter abgesagt werden. Wie Dr. Karin Hosse, Geschäftsführerin des Therapiezentrums, mitteilt, soll die Veranstaltung vermutlich im Spätsommer nachgeholt werden.

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„Es wird eine sehr schöne Veranstaltung“, wirbt die neue Geschäftsführerin des ambulanten Therapiezentrums Karin Hosse für den Aktionstag. Verteilt über die sieben Stunden gibt es Vorträge (unter anderem „Wege zur Reha“), Yoga-Einheiten, Wassergymnastik und „Fit & Agil“-Einlagen. Die Reha präsentiert sich ebenso wie die Krankenhaus GmbH an einem eigenen Infostand. Immer wieder finden Führungen durch die Räumlichkeiten des Therapiezentrums im Obergeschoss des Rigi-Rutsch‘n-Betriebsgebäudes statt. Außerdem können sich die Besucher vor Ort ihre Vitalparameter oder ihren Venendruck messen lassen. Die Jugendrotkreuzgruppe wird sich um das Kinderprogramm kümmern – mit Boccia, Dosenwerfen und einem Arschbomben-Wettbewerb im Freibad. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Die Einnahmen aus dem Verkauf fließen in den Spendentopf für die neue Rutsch-Anlage in der Rigi-Rutsch‘n. Jeder Besucher, der aktiv beim „Treffpunkt Gesundheit“ teilnimmt, erhält kostenlosen Eintritt ins Freibad.

Die Reha möchte ihr komplettes Leistungsspektrum zeigen – angefangen von der postoperativen bis hin zur medizinischen Reha. Interessierte können sich darüber informieren, wie man als Patient das Therapiezentrum nutzen kann, wie eine Reha abläuft und welche Begleitprogramme (zum Beispiel Ernährungsberatung und psychologische Betreuung) angeboten werden.

Gemeinschaftliches Arbeiten

Auch die Krankenhaus GmbH wird am Aktionstag präsent sein: „Wir haben großes Interesse daran, in Peißenberg unser Gesicht zu zeigen und um Vertrauen für unsere Kliniken zu werben“, betonte Thomas Lippmann, der GmbH-Geschäftsführer, anlässlich eines Pressegesprächs.

Die Krankenhaus GmbH ist Minderheitsgesellschafter und strategischer Partner der Reha. Hauptgesellschafter sind die Peißenberger Gemeindewerke, die auch das volle wirtschaftliche Risiko tragen. Die Reha und die Krankenhaus GmbH wollen künftig enger zusammenarbeiten und Synergieeffekte nutzen. Das Therapiezentrum sei bislang „eher isoliert betrachtet“ worden, räumte Lippmann ein. Der ehemalige PRO-Geschäftsführer Reinhard Huber habe vieles „relativ alleine organisiert“. Nun aber, so Lippmann, stehe der „Vernetzungsgedanke“ im Vordergrund. Im Klartext: Die Reha als kleine Tagesklinik mit aktuell rund 35 Patienten am Tag und 25 Mitarbeitenden soll die Krankenhaus-Administration mitnutzen – unter anderem beim Einkauf von Behandlungsmaterialien oder im Hygienebereich. Die Vernetzung zwischen stationärer und ambulanter Behandlung, so Lippmann, werde immer bedeutsamer und müsse „gut funktionieren“.

Bislang schreibt die Reha noch rote Zahlen. Das soll sich laut den Prognosen der Verantwortlichen ab dem Jahr 2023 ändern. Unter Regie von Hosse wird derzeit an einer Neustrukturierung gefeilt, außerdem ist man bemüht, die Angebotspallette mit weiteren Kurs- und Trainingsprogrammen sowie präoperativen Reha-Behandlungen zu erweitern. Zudem hat die Rentenversicherung signalisiert, für eine Übergangsphase die Zulassung zu erteilen. Das würde für die Reha neue Patientengruppen erschließen.

Gemeindewerksleiterin Ingrid Haberl ist zuversichtlich: „Wir glauben an die Perspektive für die Reha. Ich bin superoptimistisch“, so die Chefin des Kommunalunternehmens. Unabhängig von finanziellen Aspekten müsse man berücksichtigen, dass die Reha eine Lücke in der Gesundheitsversorgung schließt. „Das Therapiezentrum ist eine absolut sinnvolle Einrichtung“, so Haberl.

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