Sparkassendirektor ist neuer Präsident im Lionsclub Weilheim-Ammersee

Orbig folgt auf Koschay

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Volker Koschay (li.) übergab den Heiligen San Zeno und die Lionsclub-Präsidentschaft an Thomas Orbig. Mit im Bild das Lions-Vorstandsteam (v. li.): Hans-Georg Geist (Jumelage-Beauftragter), Zarko Petrovic (Webmaster), Wolfgang Jacobs (Beauftragter für „Kinder und Familien in Not“), Bernhard Küstner (Archiv und Verwaltung), Dr. Wolf Jetter (Mitgliederfragen), Helmut Kluge (Kassenprüfer), Ernst Birke (scheidender „Past-Präsident“), Heiko Folkerts (Clubmaster) und Helmut Riedl (Schatzmeister).

Paterzell – Kurz, aber intensiv ist das Funktionärsleben beim Lionsclub (LC) Weilheim-Ammersee. Laut Satzung endet bei der sozial und gesellschaftlich engagierten Organisation die Amtszeit für den Präsidenten bereits nach einem Jahr – und kürzlich stand wieder mal ein turnusmäßiger Stabwechsel an: „Past-Präsident“ Dr. Volker Koschay übergab die Geschicke des Lionsclubs an Thomas Orbig.

„Für mich ist es erstaunlich, dass ich gleich zum Präsidenten gekürt wurde, aber es ist eine Ehrensache für mich“, erklärte Orbig, nachdem er den Heiligen San Zeno entgegengenommen hatte. Der Schutzpatron wird traditionell seit 35 Jahren von Präsident zu Präsident weitergereicht. Die Figur ist ein Geschenk des italienischen Partnerclubs Garda-Benacus. Dass San Zeno beim neuen Lions-Präsidenten wirklich präventiv eingreifen muss, ist aber wohl eher nicht zu erwarten: „Thomas Orbig ist sehr zielstrebig. Eigentlich braucht er gar keinen Schutz. Der San Zeno ist also nur zur Sicherheit gedacht“, verteilte „Past-Präsident“ Volker Koschay Vorschusslorbeeren für seinen Nachfolger. Orbig, der erst seit 2014 Mitglied im Lionsclub ist, stellt seine Amtszeit unter das Motto „Gemeinsam, nicht einsam“: „Ich sehe mich als Staffelläufer und trete für ein partnerschaftliches Miteinander ein. Wir müssen nach vorne blicken und uns weiterentwickeln“, erklärte der Sparkassendirektor in seiner ersten Präsidentschaftsrede.

Derzeit sind im Lionsclub Weilheim-Ammersee 35 Mitglieder organisiert. Bislang ist der LC ein reiner Männerclub, was sich allerdings künftig ändern soll: „Wir würden gerne auch Frauen aufnehmen. Sie wären ein belebendes Element“, so Orbig. Der LC sei keineswegs elitär, auch komme es nicht auf die Herkunft oder die finanzielle Ausstattung einer Person an. „Hauptkriterium“ für eine Aufnahme ist laut Orbig, dass sich Interessenten mit dem Lions-Gedanken „We serve“ identifizieren würden. Der LC Weilheim-Ammersee engagiert sich unter anderem im Rahmen der Weilheimer Initiative „Kinder und Familien in Not“ und unterstützt die Kampagne „Lions Quest“, die Lehrern Fortbildungskurse zum Thema „Konfliktbewältigung“ ermöglicht. Auch organisieren die Mitglieder in Kooperation mit dem Dominikus-Ringeisen-Werk Ausflugsfahrten für Menschen mit Behinderungen in den Zirkus Krone nach München. Neben Treffen mit Partnerclubs und gesellschaftlichen Veranstaltungen bietet das Lions-Programm außerdem Vorträge, Kaminabende und Besichtigungstouren an. Und heuer stehen für die Organisation zwei wichtige Jubiläen an: Die internationale Lions-Bewegung feiert ihr 100-jähriges und der Weilheim-Ammersee-Club sein 50-jähriges Bestehen. Die Geburtstagsfeier findet am 13. Oktober in der Alten Ziegelei in Polling statt.

Von Bernhard Jepsen

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