Tolle Atmosphäre – Teilnehmerrekord bei Weilheimer Aulauf mit über 400 Startern

Nur am Start lag das Feld der 3000-Meter Läufer eng beisammen. Auf der Strecke zog es sich schnell in die Länge. Foto: Halmel

Zufriedene Gesichter bei den Teilnehmern und den Verantwortlichen herrschte beim diesjährigen Aulauf. Über 400 Starter bedeuteten einen Rekord und ideales Laufwetter sorgte für beste Verhältnisse bei den unterschiedlich langen Laufstrecken rund um den Auweiher.

„Diese Atmosphäre ist einfach toll hier“, schwärmte TSV-Präsident Dieter Pausch, der selbst bei den Nordic Walkern am Start war. Die Damen und Herren mit den Stöcken waren auf der fünf und acht Kilometerdistanz zwar nicht so schnell wie die Läufer, ins Schwitzen kamen sie dennoch ordentlich. „Auf dem Ammerdamm war es ganz schön heiß“, meinte Sigi Gemander, der AOK Geschäftsstellenleiter, der die schnellste Zeit auf fünf Kilometer hinlegte. Ähnlich wie bei den Laufduellen bei/in der Mittel- und Langstrecke hatte er einen deutlichen Vorsprung auf die Verfolger. Nur bei den 3 000 Metern der Herren ging es relativ eng zu. Seriensieger German Hehn (1860 München), der in diesem Jahr auch wieder bei der Europameisterschaft der Senioren an den Start gehen wird, verwies am Ende seinen schärfsten Verfolger Fabian Zwerger (SVO Germaringen) in einer Zeit von 9.23 Minuten auf Platz zwei. Über zehn Kilometer siegte Thomas Scheifl in 35:23 vor Uli Griesbeck (Peißenberg) und Rupert Sedlmayr (Wessobrunn). „Ich bin überrascht über die gute Zeit, aber zuletzt konnte ich mehr trainieren“, freute sich Sedlmayr, der für den Post SV Weilheim startet, über die 36:58 Minuten für die zehn Kilometer Distanz. Bei den Frauen siegte Lokalmatadorin Christine Lippert. Überaus stark zeigten sich die Weilheimer beim weiblichen Nachwuchs. Fiona Frank, Sarah Knöthig und Maike Hermann, alle von den TSV-Leichtathleten, siegten in ihren Klassen. Dazu ging der Klassensieg im Nachwuchs an Christoph Kulla, Fiona Schiebel (beide Peißenberg), Moritz Gick (Huglfing) und Jannik Bornheim (Weilheim). Nach den insgesamt 18 verschiedenen Rennen, darunter auch die erstmals ausgetragene 4x1 500 Meter Staffel, die das Penzberger Nachwuchsteam gewann, zog Leichtathletik-Chef Martin Hermann, der mit zahlreichen Helfern die bestens organisierte Veranstaltung auf die Beine stellte, ein zufriedenes Fazit. „Es klappte alles sehr gut, die Siegerehrungen wurden auch zeitnah durchgeführt, nur ging uns leider fast das Essen aus“, freute sich Hermann.

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