Offiziersnachwuchs übt beim Informationstechnikbataillon 293 in Murnau

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Beim Bergmarsch auf den Heimgarten waren körperliche Fitness und Ausdauer gefordert, ehe die sechs Fahnenjunker am Gipfelkreuz eintrafen.

Murnau – Seit Ende Juni bestreiten sechs junge SoldatInnen ein Truppenpraktikum beim Informationstechnikbataillon 293 in Murnau. Der zwölfwöchige Ausbildungsabschnitt gibt den angehenden Offizieren Gelegenheit, vor dem Studium an einer der beiden Bundeswehr-Universitäten Einblicke in die Truppe zu gewinnen.

Truppenpraktika sind ein wichtiger Bestandteil in der Laufbahn der Bundeswehr-Offiziere. Hier wird das Know-how vermittelt, mit dem es später, meist nach einem Studium, zurück in die Truppe geht. Eingebettet in eine fordernde und tätigkeitsnahe Ausbildung lernen die künftigen Führungskräfte, wie sich der Truppenalltag in den einsatzorientierten Streitkräften gestaltet. Neben allgemeinen militärischen Fertig- und Fähigkeiten erfahren die Offiziersanwärter, was IT in der Bundeswehr heißt. Nicht nur theoretische Grundlagen stehen auf dem „Lehrplan“, auch das praktische Kennenlernen verschiedener IT-Systeme im Verband. Die Soldaten müssen eine Offiziersweiterbildung vorbereiten, bei der sie vor dem Offizierkorps des Bataillons ein politisches Thema vortragen. Werte und Normen, die einen modernen Vorgesetzten auszeichnen, sowie die Menschenführung in der Bundeswehr werden vermittelt.

Die Region um Murnau bietet den sechs Fahnenjunkern, so ihr derzeitiger Dienstgrad, beste Möglichkeiten, körperlich gefordert zu werden. So war Ende Juli ein Bergmarsch zum Heimgarten angesetzt. Mit dem Kommandeur des Informationstechnikbataillons erklomm die Gruppe den 1 791 Meter hohen Gipfel. Der Blick auf das Alpenpanorama – bei kaiserlichem Wetter –, bescherte den jungen Offiziersanwärtern einen Höhepunkt ihres Truppenpraktikums in Murnau.

Von Kreisbote

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