TSV Weilheim eröffnet Anbau Nord

Personen in Mehrzweckraum von TSV Weilheim
+
TSV-Präsident Dieter Pausch erklärte den Gästen den Mehrzweckraum.

Weilheim – Nicht mit einem großen Programm, sondern corona-bedingt nur im kleinen Rahmen eröffnete der TSV Weilheim seinen neuen Anbau Nord am Sportzentrum. 

„Für uns ist das eine Investition in die Zukunft“, zeigte sich TSV-Präsident Dieter Pausch vor den 30 geladenen Gästen bei der Eröffnung dennoch stolz, dieses Vorhaben in so kurzer Zeit gestemmt zu haben. „Wir können damit beispielsweise den Ü60-Sportlern eine breitensportliche Alternative bieten und haben aber auch weitere Nutzungsmöglichkeiten für Kindersport“, zählte er die Vorteile des 1,5 Mio. Euro Projekts auf.

500 000 Euro steuerte dazu die Stadt Weilheim bei. 236 000 Euro kamen vom BLSV. „Den Rest schulterte der TSV“, erläuterte der Vereinspräsident. Der Sportverein, führte Pausch aus, habe damit seine Hausaufgaben, das sportliche Angebot in der Kreisstadt zu verbessern, erledigt. Nachholbedarf erkannte Pausch jedoch an anderer Stelle. „Legen Sie sich bitte ins Zeug, damit die 2+1 Halle am Gymnasium kommt“, machte er die unverändert schwierige Hallensituation in Weilheim klar.

Bürgermeister Loth, der die politische Delegation aus Sport-

referenten und Stadträten anführte, nahm diesen Ball in sei- nem Grußwort auf. „Uns ist der Bedarf für neue Sportstätten bewusst. Wir hoffen, dass die 2+1 Halle zeitnah umgesetzt werden kann“, meinte Loth, der den TSV für den „optisch gelungenen Anbau“, so der Bürgermeister, ausdrücklich lobte.

„Ich wünsche euch viel Freude und unfallfreien Sport und dass euer Ideenarsenal nie versiegt“, erklärte BLSV-Kreisvorsitzender Franz Schlesinger. „Leider haben wir hier keinen Platz mehr“, räumte Architekt Florian Lechner die Wachstumsgrenzen am Sportzentrum ein. „Wir haben hier ein sehr nachhaltiges und umweltfreundliches Gebäude“, berichtete der Planer, der die gute Zusammenarbeit während der reibungslosen und kurzen Bauzeit mit der TSV-Führung und den Handwerkern unterstrich. „Und Alfred hat uns stets zu Höchstleistungen herausgefordert“, ergänzte Lechner mit Blick auf den Bauleiter seitens des TSV, Alfred Falk, der das Schlusswort hatte.

„Wir sind ein starkes Team, das Probleme demokratisch löste. Bei den Baukosten lagen wir am Ende 30 000 Euro unter den Schätzkosten, weil wir faire Angebote bekamen“, erklärte Falk, ehe die Gäste zum Abschluss der Feier in zwei Gruppen die neuen Räumlichkeiten im Erd- und Obergeschoss besichtigen konnten.

Von Roland Halmel

Bilder, Videos und aktuelle Ereignisse aus Ihrer Heimat: Besuchen Sie den Kreisboten Weilheim auch auf Facebook.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

»Stoa 169«: Besuchermagnet mit Verkehrsproblem
»Stoa 169«: Besuchermagnet mit Verkehrsproblem
Zweiter Lockdown wäre für Tattoo-Studios "richtig krass"
Zweiter Lockdown wäre für Tattoo-Studios "richtig krass"
Neue Leitung für die geplante Mutter-Kind-Einrichtung der Johanniter auf Gut Raucherberg
Neue Leitung für die geplante Mutter-Kind-Einrichtung der Johanniter auf Gut Raucherberg

Kommentare