Exquisa Oberbayern gewinnt Zweitligaduell – Vier Weilheimer im Einsatz

Turner in der Jahnhalle

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Nur fliegen ist schöner: Fabian Ullrich bei seiner starken Vorstellung am Boden.

Großer Turnsport in der Jahnhalle und mittendrin vier Turner des TSV Weilheim: Beim Duell Exquisa Oberbayern gegen den TSV Buttenwiesen standen mit Manuel Förster (Exquisa), Anselm Schmid sowie den Brüder Nicolai und Fabian Ullrich (alle Buttenwiesen) gleich vier Turner aus der Kreisstadt auf dem Parkett. Sie mischten beim 41:33-Sieg der Oberbayern gegen Buttenwiesen kräftig mit.

„Das war Turnen auf höchstem Niveau“, strahlte Weilheims Abteilungsleiter Klaus Förster, der als Co-Moderator durch den fast dreistündigen Bewerb führte. Das Publikum bekam Übungen zu sehen, die sonst nur bei internationalen Turnieren geboten werden. Dort sind auch einige Wettkampfsportler schon aktiv gewesen. Der Ukrainer Petro Pakhnyuk, der für Aserbaid­schan startete, kam mit Platz 15 bei der Mehrkampf-WM in China angereist. Der 23-Jährige turnte an fünf der sechs Geräte und entschied alle Duelle für sich. Damit verbuchte er 19 Scorepunkte für Buttenwiesen, das war der beste Einzelwert des Abends. 

2. Bundesliga Turnen

Herausragender Akteur bei Exquisa war der Ungar David Veczernyes, der an drei Geräten deutlich siegte und zwölf Scorepoints für die Oberbayern sammelte. Darüber hinaus machte Turntalent Felix Remuta bei Exquisa auf sich aufmerksam. Der 16-jährige deutsche Auswahlturner zeigte hochklassige Übungen und kam an fünf Geräten auf 13 Scorepoints. 

Nicht ganz so viele Punkte sammelten die Lokalmatadore für ihre Teams. Fabian Ullrich holte am Boden vier Zähler. Beim Sprung und am Reck ging er leer aus. Sein Bruder Nicolai verzeichnete zwei Punkte am Barren. An den Ringen, an Pferd und Reck musste er seinen Kontrahenten den Vortritt lassen. Schmid kam nur an einem Gerät, dem Sprung, zum Einsatz und holte ein punkteloses Unentschieden. Förster, der für Exquisa turnte, war ebenfalls nur an einem Gerät, dem Reck, vertreten. Trotz einer guten Übung erwies er sich gegen den Weltklasseturner Pakhnyuk als chancenlos.

von Roland Halmel

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