Bis Mai dauern die Arbeiten am neuen Bahnsteig für Gleis eins des Weilheimer Bahnhofs

Letzte Phase des Umbaues hat begonnen

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Der alte Hausbahnsteig am Gleis eins existiert nicht mehr. Die Arbeiten am neuen Bahnsteig und Gleis finden, der DB AG zu Folge, „vor allem tagsüber statt“.

Weilheim – Im Durchschnitt nutzen nach Auskunft der Deutschen Bahn (DB) 9 000 Reisende täglich den Bahnhof Weilheim. Sie müssen derzeit mit geänderten Abfahrtsgleisen rechnen, denn der Hausbahnsteig am Gleis eins wird umgebaut.

Bis einschließlich 2. Mai werden die Arbeiten planmäßig dauern für den letzten Abschnitt des Umbaues zum barrierefreien Bahnhof. Der neue Bahnsteig wird 280 Meter lang und überdacht sein. Zur Ausstattung gehören eine neue Aufzuganlage sowie ein taktiles Blindenleitsystem. Letzteres hilft sehbehinderten Menschen selbstständig zu erkennen, wo Ein- und Ausgänge oder Bahnsteigkanten sind. Während des Umbaues ist der Bahnsteig am Gleis eins komplett gesperrt. Die Züge von DB und Bayerischer Regiobahn (BRB) fahren auf den bereits umgebauten Gleisen zwei bis fünf ab. Reisende erreichen diese durch die Unterführung. Der Zugang befindet sich in der Wartehalle. Darüber hinaus stehen Mitarbeiter am Bahnhof zur Verfügung, die bei Fragen und Problemen weiter helfen. Reisende sollten auf die Lautsprecherdurchsagen vor Ort achten. Insgesamt 11,5 Millionen Euro kostet der Umbau des Weilheimer Bahnhofs, an dem die Strecken Richtung München, Mittenwald, Schongau und Mering/Augsburg zusammenlaufen. Die offizielle Einweihung soll Ende Juni erfolgen.

Von Melanie Wießmeyer

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