Volkshochschule ins Rigi-Center umgezogen – Kurszentrum auf 460 Quadratmetern

Ein "Meilenstein für die Vhs"

+
Zufriedene Gesichter beim offiziellen Pressetermin zum Vhs-Umzug ins Rigi-Center: (v.li.) Sigrid Halbritter (Vhs-Mitarbeiterin), Mechthild Merz (Vhs-Leiterin), Alfred Kästl (Vhs-Vorsitzender), Rudi Mach (Kulturreferent im Marktrat), Michaela Vollmer und Georg Kreutterer (Planer).

Peißenberg – Bislang war die Peißenberger Volkshochschule über zig verschiedene Einrichtungen im Ort verstreut. Mit dem nun vollzogenen Geschäftsstellen-Umzug vom ehemaligen Rasp-Haus in den Westflügel des Rigi-Centers verfügt die Vhs nun auch räumlich über ein repräsentatives Zentrum.

70 Prozent der Unterrichtsstunden können künftig am neu eingerichteten Standort abgehalten werden. In einer Presseerklärung der Vhs wird folgerichtig von einem „Meilenstein in der Weiterentwicklung der Volkshochschule“ gesprochen. Im Rigi-Center stehen der Vhs – der Eingang erfolgt über die Sulzer Straße – 460 Quadratmeter zur Verfügung.

Neben der Geschäftsstelle und Umkleiden wurden insgesamt fünf Kursräume geschaffen – unter anderem für Yoga-Angebote, EDV-Schulungen sowie Bewegungs- und Entspannungstraining. Die örtliche Vhs vollzieht damit einen wichtigen Schritt in Richtung Qualitätssicherung respektive -zertifizierung. Selbige wird nach den neuen Richtlinien des Erwachsenenbildungs-Förderungsgesetzes ab 2020 verbindlich gefordert. Der Mietvertrag im Rigi-Center ist auf zehn Jahre angelegt. Die Umbauarbeiten wurden von der Eigentümerfamilie Vollmer finanziert. Zunächst war geplant, im Westflügel ein Hotel zu eröffnen. Doch aus wirtschaftlichen Gründen entschieden sich die Vollmers für eine andere Nutzung.

Im Obergeschoss werden im Januar 2018 die Peißenberger Gemeindewerke einziehen. Das Erdgeschoss ist ebenso bereits vermietet – an einen regionalen Lebensmittelmarkt-Anbieter. Im Mittelgeschoss neben der Vhs sind hingegen noch 500 Quadratmeter frei.

Bürgermeisterin Manuela Vanni bezeichnet die Familie Vollmer, die das Center 2011 übernommen hat, als „Glücksfall für Peißenberg“. Die Situation um das Rigi-Center sei „lange Zeit schwierig“ gewesen. Die neu geschaffene Infrastruktur würde der städtebaulichen Entwicklung der Ortsmitte „gut tun“, so Vanni.

Von Bernhard Jepsen

Auch interessant

Meistgelesen

Glück im Unglück
Glück im Unglück
Unternehmer mit Vorbildcharakter
Unternehmer mit Vorbildcharakter
Alles in einem Schwung
Alles in einem Schwung
Glück im Unglück
Glück im Unglück

Kommentare